Ronald Scott MacGregor (* 22. Oktober 1914 in Edinburgh, Schottland, Vereinigtes Königreich; † 1973das oftmals zu lesende Todesjahr 1971 ist nicht zutreffend; das Sterbejahr 1973 wird durch den England & Wales death record 1837-2006 bestätigt in Chichester, West Sussex, England) war ein schottischer Filmarchitekt.

Leben und Wirken Der gebürtige Schotte arbeitete nach seiner künstlerischen Ausbildung als Maler und Bühnenausstatter. Im Alter von 25 Jahren wechselte MacGregor zum Film. Zunächst war er als Hilfsarchitekt und Zeichner beschäftigt, gleich nach dem Zweiten Weltkrieg entwarf MacGregor Dekorationen für die auf Dokumentarfilme spezialisierte Produktionsgruppe Crown Film Unit, einer Einrichtung des britischen Informationsministeriums.

Zu Beginn der 50er Jahre wechselte Scott MacGregor zum Spielfilm. Bis Mitte der 60er Jahre blieben seine Designs, die er überwiegend für B-Filme entwarf, weitestgehend unbeachtet. Erst mit seinem Wechsel zur auf Horrorstoffe spezialisierten Produktionsfirma Hammer Films im Jahre 1968 erhielt seine Karriere einen deutlichen Schub: „In seinen letzten fünf Lebensjahren war MacGregor vor allem für die Entwürfe von Särgen, düsteren Gewölben und schummrigen Gruften zuständig“Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 185., als er bevorzugt die optische Gestaltung von Hammers Vampirfilmen, aber auch von zwei Frankenstein-Streifen verantwortete.

Filmografie 1947: Children on Trial (Dokumentarfilm) 1948: Steps of the Ballet (Kurzdokumentarfilm) 1951: Life in Her Hands 1952: Heights of Danger 1954: Geheimplan 701 (The Masters Plan) 1955: The Secret 1955: Before I Wake 1956: Gefahr für den Guy (Peril for the Guy) 1956: Haus der Erpressung (House of Blackmail) 1956: Fire Maidens From Outer Space 1957: Operation Tiger 1958: Hello London 1959: Der Tod hat Verspätung (Jet Storm) 1959: Bankraub des Jahrhunderts (The Day They Robbed the Bank of England) 1960: Oscar Wilde 1960: Die Spur führt ins Nichts (The Criminal) 1960: Dr. Blood’s Coffin 1961: The Long Shadow 1962: The Man Who Finally Died 1963: A Matter of Choice 1963: Five to One 1963: The Partner 1964: Mods and Rockers (Kurzfilm) 1965: In Beirut sind die Nächte lang (24 Hours to Kill) 1966: Die Eingefrorenen (The Frozen Dead) 1966: Sumuru – Die Tochter des Satans (The Million Eyes of Sumuru) 1966: Die Pagode zum fünften Schrecken (Five Golden Dragons) 1966: Der Golem lebt (It) 1966: Die Rache des Dr. Fu Man Chu (Vengeance of Fu Man Chu) 1968: Baby Love 1968: The Limbo Line 1969: Banditen auf dem Mond (Moon Zero Two) 1969: Crescendo – Die Handschrift des Satans 1969: Wie schmeckt das Blut von Dracula? (Taste the Blood of Dracula) 1970: Frankensteins Schrecken (The Horror of Frankenstein) 1970: Gruft der Vampire (The Vampire Lovers) 1970: Dracula – Nächte des Entsetzens (Scars of Dracula) 1971: Circus der Vampire (Circus of Vampires) 1971: Das Grab der blutigen Mumie (Blood From the Mummy’s Tomb) 1972: Ehe der Morgen graut (Straight on Till Morning) 1972: Meuterei im Bus (Mutiny on the Buses) 1972: Ein Begräbnis erster Klasse (That’s Your Funeral) 1973: Frankensteins Höllenmonster (Frankenstein and the Monster From Hell)

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 185.

Einzelnachweise

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