mini|Pulsatilla-Standort Dangstetten Der Pulsatilla-Standort Dangstetten ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Südbaden vom 31. Januar 1962 ausgewiesenes Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 3.059) mit einer Größe von 59,2 Ar im Gebiet der Gemeinde Küssaberg im baden-württembergischen Landkreis Waldshut.
Lage und Schutzzweck mini|Dangstetten, 2018: Anemone pulsatilla Das Gebiet liegt zwischen den Ortsteilen Dangstetten und Rheinheim der Gemeinde Küssaberg unmittelbar an einem Kiesabbaugebiet, hier befand sich auch einst das Römerlager Dangstetten. Es handelt sich um einen Halbtrockenrasen auf den steilen Abhängen zwischen zwei eiszeitlichen Schotterterrassen des Hochrheintals, der einen Bestand der sehr seltenen Küchenschelle (Anemone pulsatilla) aufweist. Sie konnte sich nur an solchen Stellen halten, die nicht oder doch nur einmal gemäht werden. Dieser Standort, bei dem es sich um den schönsten am Hochrhein zwischen Dangstetten und Herdern bei Hohentengen handelt, wurde deshalb unter Naturschutz gestellt.
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Waldshut
Literatur Stephanie Kissling: Trockenrasenverbund in der Region Hegau-Randen-Klettgau, Dissertation, Institut für Landschaftsplanung und Ökologie, Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart, 2009.Uni Stuttgart (Volltext-PDF) Regierungspräsidium Freiburg (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Freiburg. Thorbecke, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7995-5177-9
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Einzelnachweise
Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Waldshut Kategorie:Geographie (Küssaberg) Kategorie:Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 1962