Goyencourt (picardisch: Goéyincourt) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Montdidier, ist Teil der Communauté de communes du Grand Roye und gehört zum Kanton Roye.

Geographie Die Gemeinde liegt rund drei Kilometer nordwestlich von und unmittelbar anschließend an Roye an der Départementsstraße D34. Sie wird im Süden von der Départementsstraße D934 (frühere Route nationale 334) und im Osten durch die Autoroute A1 und die parallel zu dieser geführte Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke des LGV Nord begrenzt.

Geschichte In Goyencourt wurden Überreste einer gallo-römischen Villa gefunden. Im Mittelalter kam der Ort unter die Herrschaft von Kloster Ourscamp. 1653 wurde er in den Auseinandersetzungen der Fronde von der spanischen Armee geplündert. Im Ersten Weltkrieg wurde er mit dem Schloss zerstört. Die Gemeinde erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918.

Einwohner Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010 113 115 106 96 98 89 94 95

Verwaltung Bürgermeister (maire) ist seit 2001 Michel Capelle.

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Martin Kapelle Notre-Dame-de-Liesse

Persönlichkeiten Charles Pierre Joseph Normand, Architekt, 1765 hier geboren.

Weblinks

Website des Office du tourisme

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)