Beaufort-en-Santerre (picardisch: Bieufort-in-Santérre) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Péronne, gehört zum Kanton Moreuil und ist Teil der Communauté de communes Terre de Picardie.

Geographie Die Gemeinde in der Landschaft Santerre liegt rund 6,5 km südsüdwestlich von Rosières-en-Santerre an der Départementsstraße D161.

Geschichte In Beaufort wurden Überreste einer römischen Villa gefunden. Der Ort wird 1206 erstmals genannt.

Im Ersten Weltkrieg wurde vor und während der Schlacht an der Somme westlich von Beaufort vorübergehend der Bahnhof Le Quesnel für eine Decauville-Feldbahn zur Versorgung der Front mit Munition und Nachschub errichtet und betrieben. Die Gemeinde erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918. Im Zweiten Weltkrieg fanden Anfang Juni 1940 in Beaufort Kämpfe statt.

Am 7. Juli 2001 erlitt der Ort Unwetterschäden. Bürgermeister (maire) ist seit 2001 Claude Morel.

Einwohner Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010 113 103 95 116 133 138 160 188

Sehenswürdigkeiten Die seit 1926 als Monument historique eingetragene Kirche Notre-Dame de l’Assomption aus dem 12. Jahrhundert (Base Mérimée PA00116089), mit Taufstein aus dem 14. Jahrhundert Das mehrfach wiederaufgebaute Schloss, seit dem Ersten Weltkrieg teilweise ruinös Der kanadische Soldatenfriedhof

Weblinks

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ersterwähnung 1206