U 125 war ein diesel-elektrisches Minen-U-Boot des Typs UE II der deutschen Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg fuhr das U-Boot kurzzeitig als O 1 (jap. , maru ichi sensuikan) in der Kaiserlich Japanischen Marine.
Indienststellung U 125 wurde am 27. Mai 1916 in Auftrag gegeben, lief am 26. Mai 1918 bei Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel und wurde am 4. September 1918 in Dienst gestellt. Das Boot war der I. U-Flottille in Helgoland und Brunsbüttel zugeordnet.Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. S. 136ff. Erster und einziger deutscher Kommandant war Kapitänleutnant Hans Scabell.
U 125 führte während des Ersten Weltkriegs keine Unternehmung durch und konnte daher kein Schiff versenken oder beschädigen.Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. S. 124.
Verbleib Kurz nach Kriegsende, am 26. November 1918, wurde U 125 an das Japanische Kaiserreich ausgeliefert. Wie U 46 (O 2) und U 55 (O 3) war das Boot in den Jahren 1920 und 1921 Teil der Kaiserlich Japanischen Marine. Die Bootsnummer war O 1.Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. S. 91. 1922 wurde das Boot in Kure abgewrackt.Gröner: Die deutschen Kriegsschiffe. Band 3, S. 42.Laut uboat.net wurde O 1 noch bis 1935 in verschiedenen Funktionen genutzt.
Literatur
Weblinks U 125 auf uboat.net (engl.)
Fußnoten
Kategorie:Militär-U-Boot (Kaiserliche Marine) Kategorie:Militär-U-Boot (Japanisches Kaiserreich) Kategorie:Militärschiff (Blohm + Voss)