Emil Turban (* 2. Dezember 1886 in Rastatt; † 16. März 1976 in Glarus) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.

Werdegang Turban kam als zweitältester Sohn des Juristen Ludwig Turban d. J. (1857–1930) und der Amalie Turban geb. Wundt (1860–1942) zur Welt. Er war zunächst im badischen Staatsdienst tätig. 1927 wurde er als Regierungsrat und ständiges Mitglied vom Reichsversicherungsamt übernommen und 1929 zum Oberregierungsrat befördert. Er übernahm 1936 die Geschäftsführung der Südwestdeutschen und 1939 die der Süddeutschen Holzberufsgenossenschaft.

Unter seiner Leitung erfolgte nach 1949 der Wiederaufbau der kriegszerstörten Verwaltungsgebäude in München und Stuttgart. Zudem war er bis 1957 Vorsitzender des Prüfungsausschusses, Landesausbildungsleiter im Landesverband Bayern der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Vorsitzender des Ausschusses zur Aufstellung der einheitlichen Prüfungsaufgaben für die Prüfungsklausuren.

Er war Mitglied der Studentenverbindung Rupertia Heidelberg.Miltenberger Ring: Mitgliederverzeichnis. Meisenheim 1956, S. 13.

Ehrungen 1958: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Quelle Bundesarchiv B 122/38473

Einzelnachweise

Kategorie:Beamter (Deutschland) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung) Kategorie:Person (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1886 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Mann