Wir Weltmeister – ein Fußballmärchen ist ein deutscher Spielfilm von 2006 von Sebastian Dehnhardt, der die deutsche Fußballgeschichte erzählt, insbesondere das Erringen der Weltmeistertitel anhand der Geschichte eines Paares, das seine Höhepunkte bei den Titelgewinnen erlebte. Der Film vermischt dokumentarische und gestellte Elemente miteinander.
Handlung
Am 4. Juli 1954 lernen sich Max und Anna als Kinder in Mecklenburg kennen und lieben. Ausgerechnet an diesem Tag gewinnt die deutsche Nationalelf im Finale der WM 1954, was als Wunder von Bern in die Geschichte eingeht. Max’ Familie flüchtet jedoch bald danach mit ihm nach Westen, sodass er von seiner Freundin getrennt wird. Doch fortan will er seine Anna ständig wiedersehen, weil er glaubt an ein kosmisches Fußballgesetz: Deutschland kann nur Weltmeister werden, wenn die beiden vereint sind. Und so entsteht eine witzige Beziehung mit Höhen und Tiefen zwischen den beiden, welche sich stets in der deutschen Fußballlandschaft widerspiegelt. Und dabei wird an jene Momente der deutschen Fußballgeschichte erinnert, in denen Deutschland immer wieder hoffnungslos unterlegen schien und unerwartet den Titel gewann oder im Finale unerwartet verlor.
Hintergrund
Der Film vermischt große Momente der deutschen Fußballgeschichte mit der fiktiven Beziehung zwischen Max und Anna. Dabei fallen emotionale Momente der Beziehung oft mit emotionalen Momenten in den Fußballspielen zusammen. Dabei treten bekannte Größen der Fußballgeschichte als Interviewpartner auf, vermischt mit der Befragung der Hauptpersonen. Es werden also reale und fiktive Elemente vermischt.
Kritik
Weblinks
Wir Weltmeister – ein Fußballmärchen ZDF-Mediathek, verfügbar bis 31. Oktober 2024
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Filmtitel 2006 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Fußballfilm