Der Wormsgau ist eine seit April 1926 erscheinende Zeitschrift zur Geschichte der Stadt Worms und ihres Umlands.

Die unregelmäßig, zuletzt jährlich erscheinende Publikation wird seit 1926 gemeinsam von der Stadt Worms und dem Altertumsverein Worms herausgegeben, dessen Mitgliedergabe sie auch ist. Die Zeitschrift ist nach der mittelalterlichen Gaugrafschaft Wormsgau benannt.

Der Wormsgau 1, 1926–1933 Wilhelm Weiler: Rheinhessen in der Eiszeit. Nach einem im Altertumsverein Worms gehaltenen Vortrag, S. 2–9. Daniel Weber: Das obere Eistal. 1000 Jahre baugeschichtlicher Entwicklung, S. 9–15. Friedrich Maria Illert: Das Ende von Maria-Münster, S. 16–21. Berichte (Der Altertumsverein 1914–1923; Die städtischen Sammlungen 1922–1925; Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv 1921–1925), S. 22–28. Belegsammlung (Wormser Kultur- und Kunstgeschichte), S. 28–30. Wormser Literatur 1920–1926, S. 30–33. Fritz Bender: Die Liebfrauenkirche zu Worms. Ein Beitrag zur Geschichte der Architektur am Mittel und Oberrhein im 14. Jahrhundert, S. 33–68. Wilhelm Martin Becker: Ein altes Lobgedicht auf WormS. Von Gottfried von Viterbo, frei verdeutscht von Wilhelm Martin Becker, S. 69. Erich Grill: Ein Frühwerk deutscher Tafelmalerei im Paulusmuseum der Stadt Worms, S. 70–81. Alfred Gernsheim: Eine Statistik von Worms aus dem Jahre 1805, S. 82–89. Johannes Kraus: Neue Quellen zur Wormser Ratsgeschichte (1. Liste der Mitglieder des Dreizehner-Rates in den Jahren 1557–1609; 2. Liste der Mitglieder des Gemeinen-Rats von 1440 bis 1609), S. 89–92, 122–130. Elisabeth Zotz: Neuerworbene Wormser Drucke des 16. Jahrhunderts im Besitze der Stadtbibliothek Worms, S. 93–100. Karl Esselborn: Adalbert Becker, S. 101–106. Wormser Literatur 1926–1927, S. 107–108. Erich Grill: Der Altmeister rheinhessischer Bodenforschung, S. 109–113. Ingeborg Winther: Bibliographie der Schriften des Geh. Sanitätsrats Dr. med. Karl Koehl, S. 114–116. F. Dettweiler: Das Kreuzreliquiar aus dem ehemaligen Koster Liebenau bei Worms, heute im Augustinermuseum zu Freiburg i. Br., S. 117–121. Friedrich Maria Illert: Der Wendepunkt der Wormser Geschichte um 1800. Beiträge zur Geschichte des alten und neuen Worms, S. 130–142, 178–187. Elisabeth Zotz: Aktenmäßige Zusammenstellung der in den Jahren 1803–1810 versteigerten Nationalgüter, S. 143–164. Alfred Schröder: Der „Stammbaum St. Ulrichs“ in der Stadtbibliothek zu Worms, S. 164–169. Berichte (Altertumsverein), S. 170–172. Alfred Gernsheim: Der Wormsgau. Sein geographisches Bild zur Karolinger Zeit nach Andreas Lamey „Pagi Wormatiensis descriptio“, S. 173–177. Erich Grill: Ein unbekanntes Werk des Wormser Bildhauers Konrad Meit, S. 188–190. Erich Grill: Alzeyer Fayencen, S. 190–194. Gustav Strakosch-Graßmann: Der Dichter des Nibelungenliedes, S. 195–199. S. Rothschild: Der Grabstein der Segira auf dem jüdischen Friedhofe zu Worms, S. 199–200. Johannes Kraus: Auszug aus dem Necrologium des Instituts für Weltpriester von Bartholomäus Holzhauser (Diözesan-Archiv Mainz), S. 200–202. Otto Heilig: Abergläubische Volksmeinungen in und um Worms am Ende des 18. Jahrhunderts, S. 202–203. Karl Esselborn: Johann Georg Wille in Worms, S. 204. Berichte (Die Städtischen Sammlungen 1926–1928; Stadtbibliothek und Stadtarchiv 1926–1928), S. 205–214. Neue Wormser Literatur, S. 215–216. Heinz Fischer: Das Wormser Zunftwesen im 18. Jahrhundert, S. 217–264. Berichte (Altertumsverein), S. 265–268. W. Metzler: Zur Wiederherstellung des ehemaligen Andreasstiftes in Worms, S. 269–308. Max Levy: Urkunden aus dem Wormsgau und seiner Umgegend in Luzern, S. 309–323. Johannes Kraus: Worms in Reiseberichten des 16. bis 18. Jahrhunderts, S. 323–325, 362–364. Adam Heid: Ein Beitrag zur Aufhellung alter Namensformen der Stadt Worms, S. 325. Berichte (Altertumsverein), S. 326–328. Neue Wormser Literatur, S. 328. Friedrich Maria Illert: Worms und die Kurpfalz. Umrisse einer historischen Beurteilung der geopolitischen Lage der Stadt Worms, S. 329–339. Friedrich Maria Illert: Fürstbischof Franz Ludwig, der Erneuerer des Bistums WormS. Zu seinem Gedächtnis an seinem 200. Todestag, S. 340–343. Gustav Strakosch-Graßmann: Beiträge zur Geschichte der Aus- und Einwanderung zu Worms und Umgebung vom 14. bis zum 18. Jahrhundert, S. 344–349. Wilhelm Weiler: Die Geologische Abteilung des Museums der Stadt Worms, S. 350–353. Friedrich Maria Illert: Die Ausgrabungen im Liebenauer Klostergebiet, S. 354–359. Joseph Gerlach: Die Hochheimer Krypta und ihre Wiederherstellung, S. 360–361. Wilhelm Martin Becker: Wo ist das Wormser bischöfliche Archiv geblieben?, S. 364–365. Wormser Bibliographie, S. 365. Berichte (Altertumsverein), S. 366–368. Wormser Literatur, S. 368. Hermann Hüther: Zur Geschichte der Magnuskirche in Worms, S. 369–385. Heinz Biehn: Zur Baugeschichte der Magnuskirche, S. 386–393. Joseph Gerlach: Der Umbau der Magnuskirche und ihre Wiederherstellung, S. 394–397. Heinrich Schneider: Inhaber des Altarbenefiziums an St. Magnus zu Worms in den Jahren 1396 bis 1626, S. 398. Wilhelm Martin Becker: Zur politischen Stimmung in Rheinhessen während des Revolutionskrieges 1792 bis 1794, S. 398–400. Walter Bauer: Funde bei den Ausgrabungen in der Magnuskirche in den Jahren 1929 bis 1931. Funde bei den Ausgrabungen in der Pauluskirche (1928), S. 400.

Der Wormsgau 2, 1934–1943 Johannes Kraus: Aus der Geschichte der Wormser Klosterbibliotheken. Altwormser Klosterbestände in der Handschriftenabteilung der Mainzer Stadtbibliothek, S. 1–5. Gustav Jacob: Der Bildhauer Paul Egell in WormS. Das Grabdenkmal des Kurfürsten und Bischofs Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg im Dom, S. 5–12. Carl Villinger: Wormser Geschichtsschreiber. 1. Johann Friedrich Schannat als Geschichtsschreiber des Bistums Worms, S. 13–19. Heinz Biehn: Eine Empiretapete im Schloß zu Herrnsheim, S. 19–21. Alois Seiler: Die Wormser Mauerbauordnung, S. 22–23. Ernst Rink: Der Torso eines Genius im Museum der Stadt Worms, S. 23–25. Heinz Biehn: Römisches Frauengrab aus Heßloch, S. 25–28. Heinz Biehn: Meister Eckehard und die Wormser Hohlmaße. Ein Beitrag zur Geschichte des Erzgusses, S. 29–33. Karl Lepper: Die Wüstung „Glesweiler“, S. 34–35. Walter Bauer: Zur Datierung der Fresken in Mühlheim an der Eis, S. 35–37. Karl Kollnig: Worms und Kurpfalz im Streit um die drei Dörfer Hemsbach, Laudenbach und Sulzbach, S. 37–38. Neue Wormser Literatur, S. 38–40. Josef Giesen: Thomas Coryats Eindrücke von Worms im Jahre 1608, S. 41–48. Carl Lepper: Von alten Rheinläufen und der Geschichte des Biedensandes, S. 48–57. Ernst Jungkenn: Die Verlegerfamilien Theodor de Bry – Matthäus Merian der Ältere und ihre Beziehungen zu Oppenheim a. Rhein, S. 58–61. Eduard Berlet: Die Lorscher Königshalle in ihrer Abhängigkeit von der Ideenwelt des Germanentums, S. 62–65. P.T. Kessler: Reiche spätmittelalterliche Glas- und Keramikfunde auf dem Domberg in Worms, S. 66–79. Walter Bauer: Zur Lage und Form der Fundstellen auf dem Domberg, S. 79–83. Walter Bauer: Unbekannte Tonmodel. Ein kleiner Beitrag zur mittelrheinischen Kunst , S. 83–88. Friedrich Maria Illert: Bericht über die Ausgrabungen bei der ehemaligen Amanduskirche zu Worms, S. 88–89. Walter Bauer: Die Baugeschichte der Amanduskirche, S. 89–96. Walter Bauer: Eine doppelseitige Gußform für spätbronzezeitliche Sicheln, S. 96–97. Walter Bauer: Eine kleine Grabenanlage in Alsheim, S. 97–98. Walter Bauer: Ein alamannisches Reitergrab aus Hofheim i. Ried, S. 98–100. Walter Bauer: Eine unbekannte spätgotische Plastik in Worms, S. 100–101. Carl Lepper: Der Abtstein, S. 101–102. Friedrich Mössinger: Wormser Grenzsteine, S. 102–103. Friedrich Mössinger: Ein Grenzpunkt der Heppenheimer Mark, S. 104. Hans Christoph Schöll: Borbetomagus-WormS. Ein Beitrag zur Sprach- und Religionsgeschichte unseres Volkes, S. 105–109. Friedrich Maria Illert: Forum Germanum. Umrisse zur Geschichte der Wormser Königspfalz, S. 110–125. Adolf Heiß: Versuch einer Rekonstruktion der Wormser Königspfalz, S. 126–139. Ernst Jungkenn: Die Gemmingen, Dalberg, Frankenstein und der Oppenheimer Ritterbrunnen. Gedanken zu seiner Wiederherstellung, S. 140–144. Fritz Arens: Alte Reiseberichte über WormS. Worms im Jahre 1660, S. 145–150. Josef Giesen: Französischer Besuch in Worms im Jahre 1664, S. 151–152. Josef Giesen: Kleine Zitate aus dem 16. Und 17. Jahrhundert, S. 152–154. Wilhelm Weiler: Bericht über das Ergebnis der Grabungen in Pfeddersheim, S. 155–158. Walter Bauer: Eine Siedlung der späten Hallstatt- und frühen La-Tène-Zeit im Pfaffenwinkel bei WormS. Bericht des Museums der Stadt Worms, S. 159–189. Friedrich Maria Illert: Zur Frage der Embede, Warbede und Wilbede, S. 189–190. Walter Bauer: Wormser Bauschule: Die Kuppel von St. Martin zu Worms, S. 190–191. Friedrich Maria Illert: Ein interessanter Kupferstich aus dem Jahr 1598. „D. Mart. Luther In Pathmo 1521“, S. 192. Literarische Mitteilungen (Besprechungen), S. 193–194. Neue Wormser Literatur, S. 194–196. Friedrich Maria Illert: Die Reichsbedeutung der Stadt WormS. Hinweis auf die geographische Lage der Stadt und ihre Auswirkungen, S. 197–220. Georg Wiesenthal: Das Wormser Stadtgebiet in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, mit einer archäologischen Siedlungskarte, S. 220–233. Karl Gruber: Der Wormser Dombezirk, S. 234–241. Friedrich Maria Illert: Pfeifermarsch, Gesellentanz und Stadtfahnen, S. 241–249. Karl Schmoll von Eisenwerth: Meine Nibelungenbilder im Rathaus zu Worms, S. 249–255. Wilhelm Weiler: Eine eiszeitliche Jagdstelle bei Monsheim. Bericht über die Grabung des Jahres 1938, S. 256–257. Friedrich Maria Illert: Das Königsportal des Wormser Domes, S. 258. Friedrich Maria Illert: Die Altarflügel des Wormser Domes aus dem 13. Jahrhundert, S. 259–260. Rudolf Schwarz: Monumentum CrudelitatiS. Eine Medaille auf die Zerstörung der Stadt Worms 1689, S. 260. Fritz Arens: Die Grabplatten der Dalberg in der Herrnsheimer Kirche, S. 261–262. Dietrich von Gladiß: Judei et coeteri Uvormatienses?, S. 262–263. Josef Giesen: Das Bild der Hostienmühle in Worms, S. 263–264. Josef Giesen: Pfeffer, Filz und Handschuhe, S. 264–265. Otto Höfel: Die Steinkreuze Rheinhessens, S. 266–272. Ernst Jungkenn: Neue Urkunden der Oppenheimer Katharinenkirche, S. 272–273. Joseph Giesen: Alte Reiseberichte über Worms, Frankenthal und Oppenheim, S. 273–274. Literarische Mitteilungen, S. 274–276. Cornelius Wilhelm Karl von Heyl zu Herrnsheim: Die Oberrheinlandschaft, S. 277–279. Wilhelm Weiler: Die Oberrheinische Tiefebene, ihr Werdegang und ihre älteste Kultur, S. 279–283. Joseph Giesen: Die Malereien an den Schauseiten des Wormser Bischofshofs und der Münze, S. 284–287. Peter Engel: Die Dalberger Freigüter in Guntersblum, S. 288–296. Alois Seiler: Das Weistum der Dörfer Roxheim, Bobenheim, Mörsch, Horchheim, Weinsheim und Wiesoppenheim, S. 297–300. Adam Gottron: Beiträge zur Orgelgeschichte der Oppenheimer Katharinenkirche, S. 300–306. Adam Gottron: Beiträge zur Kirchenmusikgeschichte der katholischen Gemeinde von Oppenheim, S. 306–310. Carl Villinger: „Karle, der arme Mann“ zu Worms, S. 310–312. Friedrich Maria Illert: Vor dem Ende der wehrhaften Stadtbefestigung, S. 312–313. Josef Giesen: Die Herefordkarte, S. 313–314. Josef Giesen: Nochmals Pfeffer, Filz und Handschuhe, S. 314. Friedrich Maria Illert: Das Abenheimer Zunftschild im Museum der Stadt Worms, S. 314–315. Josef Giesen: Konrad von Worms, der älteste Glockengießer in der Moselgegend, S. 316. Josef Giesen: Das Bild der Hostienmühle in Worms, S. 316. Literarische Mitteilungen, S. 316. Cornelius Freiherr Heyl zu Herrnsheim: 50 Jahre Kunstrat des Wormser Domes, S. 317–319. Rudolf Kautzsch: Der Meister des Westchores des Wormser Domes, S. 319–321. Heinz Rudolf Rosemann: Der Westchor des Wormser Domes, S. 321–326. Frühere Entwürfe für die Verglasung der Westchorfenster, S. 327–328.