Fabio Alberto Roversi Monaco (* 18. Dezember 1938 in Addis Abeba; † 27. März 2026 in Bologna) war ein italienischer Jurist.

Er studierte Jura an der Universität Bologna (Abschluss 1962) und habilitierte sich 1967. Anschließend lehrte er bis 1972 Öffentliches Recht an der Politikwissenschaftlichen Fakultät. 1974 wechselte er an die Juristische Fakultät, zunächst als Verfassungsrechtler, ab 1977 für Verwaltungsrecht. Ab 1973 war Roversi Monaco Mitglied im Verwaltungsrat der Universität Bologna. Monaco war von 1985 bis 2000 Rektor der Universität Bologna. Sein Nachfolger im Amte war Pier Ugo Calzolari.

Ab 2013 war Roversi Monaco Präsident der Investmentbank Banca IMI. Er war Großmeister der Freimaurer-Loge P2 und Präsident des von Claudio Abbado gegründeten Mozart-Orchesters.

Roversi Monaco starb Ende März 2026 im Alter von 87 Jahren in Bologna.

Preise und Auszeichnungen 1982: Komtur des Verdienstordens der Italienischen Republik 1993: Großoffizier des Ordens des heiligen Jakob vom Schwert 1998: Großkreuz des Ordens Alfons X. des Weisen 1998: Medaglia ai benemeriti della cultura e dell'arte 2001: Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik Ritter der Französischen Ehrenlegion Verdienstorden Pro Merito Melitensi

Der Asteroid (8809) Roversimonaco wurde am 23. Mai 2000 nach ihm benannt.

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Einzelnachweise

Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert) Kategorie:Staatsrechtler (21. Jahrhundert) Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert) Kategorie:Verwaltungsrechtler (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bologna) Kategorie:Rektor einer Universität in Italien Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz) Kategorie:Träger des Verdienstordens Pro Merito Melitensi (Großoffizier) Kategorie:Träger des Ordens des heiligen Jakob vom Schwert (Großoffizier) Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter) Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Gestorben 2026 Kategorie:Mann