mini|Zully Moreno, fotografiert von Annemarie Heinrich Zully Moreno (* 17. Oktober 1920 als Zulema Esther González Borbón in Villa Ballester; † 25. Dezember 1999 in Buenos Aires bei lanacion.com.ar, abgerufen am 10. November 2013) war eine argentinische Schauspielerin.
Leben Zulema Esther González Borbón wurde 1920 in Villa Ballester in einfachen Verhältnissen geboren. Als sie zehn Jahre alt war, verstarb ihr Vater. Um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, arbeitete sie unter anderem als Schneiderin.
Später war sie als Model tätig und erhielt 1938 in Mujeres que trabajan eine erste Statistenrolle. 1939 trat sie in Luis Bayon Herreras Musikfilm Cándida auf. Bald folgten erste Nebenrollen in weiteren Filmen. Bei den Dreharbeiten zum Film Orquesta de señoritas lernte sie 1941 den Filmemacher Luis César Amadori kennen, mit dem eine Beziehung einging. 1942 erhielt sie in dem Film En el último piso ihre erste Hauptrolle.Zully Moreno, mito del cine nacional bei lanacion.com.ar, abgerufen am 10. November 2013 Moreno entwickelte sich bald zum wichtigsten weiblichen Star der argentinischen Filmproduktionsgesellschaft Argentina Sono Film. Ihren endgültigen Durchbruch hatte sie 1943 mit der Hauptrolle in dem Drama Stella von Benito Perojo. 1944 trat sie unter der Regie von Amadori in der romantischen Komödie Apasionadamente an der Seite von Pedro López Lagar auf. Als sie 1945 in Dos ángeles y un pecador erneut in einem Film von Amadori die Hauptrolle übernahm, berichtete die Klatschpresse über ihre Beziehung, woraufhin Moreno zunächst in Filmen anderer Regisseure auftrat. Große Erfolge feierte sie 1946 in Francisco Mugicas Cristina und Mario Sofficis Celos sowie 1947 in Lucas Demares Nunca te diré adiós.
Im April 1947 heirateten Moreno und Luis César Amadori. 1948 trat Moreno, wieder unter der Regie von Amadori, in Dios se lo pague auf, der für beide ein überragender Erfolg wurde. In den 1950er Jahren drehte Moreno drei Filme in Mexiko. Nach dem Sturz Juan Peróns im Jahr 1955 flohen Moreno und Amadori nach Spanien ins Exil. 1957 trat sie unter der Regie von Antonio Román in dem spanischen Film Madrugada auf. Anfang der 1960er Jahre zog sie sich von der Schauspielerei zurück.
In den 1970er Jahren zog das Paar zurück nach Argentinien und übernahm die Leitung des Teatro Maipo in Buenos Aires. Nach Amadoris Tod im Jahr 1977 zog sich Moreno aus dem öffentlichen Leben weitgehend zurück. Sie erkrankte an Alzheimer und starb am 25. Dezember 1999 im Alter von 79 Jahren.
Filmografie (Auswahl) 1938: Mujeres que trabajan 1939: Cándida 1940: De México llegó el amor 1941: En la luz de una estrella 1941: Orquesta de señoritas 1941: Los martes, orquídeas 1941: Papá tiene novia 1942: Historia de crímenes 1942: Fantasmas en Buenos Aires 1942: En el último piso 1942: El profesor Cero 1942: El pijama de Adán 1942: Bajó un ángel del cielo 1943: Su hermana menor 1943: Stella 1944: Apasionadamente 1945: Dos ángeles y un pecador 1946: Cristina 1946: Celos 1947: La gata 1947: Nunca te diré adiós 1948: König der Bettler (Dios se lo pague) 1949: La trampa 1950: Nacha Regules 1951: Tierra baja 1951: Pecado 1951: Maria Montechristo (María Montecristo) 1951: La indeseable 1951: Cosas de mujer 1954: La dama del mar 1954: La calle del pecado 1954: La mujer de las camelias 1955: El barro humano 1955: El amor nunca muere 1957: Madrugada 1958: Amor prohibido 1958: La noche y el alba 1959: Una gran señora 1960: Ein Thron für Christine (Un trono para Cristy)
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Einzelnachweise
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