Rosières-en-Santerre (picardisch: Rousière-in-Santérre) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Péronne und gehört zum Kanton Moreuil und ist Teil der Communauté de communes Terre de Picardie.

Geographie mini|Bahnhof von Rosières-en-Santerre Rosières-en-Santerre liegt in der landwirtschaftlich geprägten Landschaft Santerre rund 14 km nordwestlich von Roye an der Kreuzung der Départementsstraßen D28 und D328 sowie an der Bahnstrecke Amiens–Laon mit einem Bahnhof. Gewerbegebiete dehnen sich zu beiden Seiten der Bahnstrecke sowie im Süden der Gemeinde aus.

Geschichte mini|Britischer Soldatenfriedhof Funde belegen eine gallo-romanische und merowingische Besiedlung. Der Ort wird in einer Schenkungsurkunde der Abtei Saint-Bertin aus dem Jahr 883 erstmals urkundlich genannt. Im 14. Jahrhundert ließen sich die Bewohner des niedergebrannten Orts Rousseville in Rosières nieder. Im 16. Jahrhundert wurden Souterrains (muches) gegraben. 1579 wurden Rosières drei Jahrmärkte und ein Wochenmarkt zugestanden. 1746 wurde die Kirche errichtet. 1865 erreichte die Eisenbahn den Ort. In beiden Weltkriegen erlitt Rosières Zerstörungen. Der ehemalige Flugplatz Rosières-en-Santerre lag einige Kilometer östlich des Ortes. Am 22. Mai 1940 fanden hier heftige Kämpfe statt.

Einwohner Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010 2381 2605 2815 2985 3107 2956 2886 2924

Verwaltung mini|Rathaus (Mairie) von Rosières-en-Santerre Bürgermeister (maire) ist seit 2001 José Sueur.

Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Kirche Saint-Omer Die Kirche Saint-Omer Marienstatue an der Straße nach Caix (Somme) Friedhofskapelle Kriegerdenkmal von Auguste Carvin Mehrere Industriegebäude Der britische Soldatenfriedhof

Gemeindepartnerschaften Drochtersen, Niedersachsen, Deutschland.

Weblinks

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ersterwähnung 883