Labège [] (okzitanisch Labeja) ist eine südfranzösische KleinstadtVille de Labège bei cartesfrance.fr, abgerufen am 20. Februar 2026 mit Einwohnern (Stand ) im Département Haute-Garonne in der Region Okzitanien.
Geographie Die Stadt liegt an der Querung des Jakobswegs über den Fluss Hers. Sie befindet sich südöstlich von Toulouse und gehört dem 2001 gegründeten Gemeindeverband Sicoval an. Nachbargemeinden sind Toulouse im Norden, Saint-Orens-de-Gameville im Osten, Escalquens und Castanet-Tolosan im Süden und Auzeville-Tolosane und Ramonville-Saint-Agne im Westen.
Geschichte Während des Mittelalters war Labège eine Streusiedlung, welche auf dem gesamten Gemeindegebiet verteilt war. Ab dem Ende des Mittelalters hat sich ein Gemeindekern um die Kirche entwickelt. Die erste Kirche wurde 1232 vom Erzpriester Caraman erbaut. Seit 1960 befinden sich zahlreiche Büros und Labore auf dem Gebiet des „Labège Innopole“ (nördlich des Gemeindekerns).Histoire auf ville-labege.fr mini|Mairie (Rathaus) mini|Kriegerdenkmal
Bevölkerungsentwicklung Von März 2008 bis März 2014 war Christian Lavigne (Parti Socialiste) Bürgermeister. Er wurde von Claude Ducert abgelöst,Mairie von Labège auf jenen folgte 2020 Laurent Chérubin. 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2017 683 1403 1628 2148 3149 3803 (PDF; 731 kB) 4044
Infrastruktur Labège besitzt zwei Bahnhöfe an der Bahnstrecke Bordeaux–Sète: Labège-Innopole und Labège-Village. Diese werden von Zügen des TER Occitanie bedient.Fiche Horaire n°10 (PDF; 716 kB) auf ter-sncf.com
In Labège befindet sich die École nationale supérieure des ingénieurs en arts chimiques et technologiques (ENSIACET).
Baudenkmäler Taubenturm im StadtteilLabège. Quartier Bouysset : le futur cœur d'Innopole in: ladepeche.fr vom 29. Januar 2008, abgerufen am 18. Februar 2026 Bouysset, erbaut im 18. Jahrhundert
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Haute-Garonne. Flohic Editions, Band 1, Paris 2000, ISBN 2-84234-081-7, S. 554–556.
Weblinks
Internetseite der Mairie
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Okzitanien