Jon Hopkins (* 15. August 1979 in London) ist ein britischer Musikproduzent, DJ und Remixer im Bereich Electro und House. Nach seiner Karriere als Keyboarder für Imogen Heap trug er zu Produktionen von Brian Eno, Coldplay, David Holmes und weiteren bei. Weiter produzierte Hopkins den Soundtrack für den 2010 erschienenen Film Monsters, welcher für den Ivor Novello Award nominiert war. Sein drittes Soloalbum erreichte Platz 15 in den Dance/Electronic Album Charts im Jahre 2009.
Biografie Jon Hopkins wurde 1979 im Stadtteil Wimbledon im Süden von London geboren, wo er auch aufwuchs. Schon im Alter von sieben oder acht Jahren begeisterte ihn elektronische und House-Musik. Er war ein Fan von Depeche Mode und den Pet Shop Boys, welche auch seine ersten eigenen Songs beeinflussten. Mit 12 Jahren begann Hopkins, in einer Jugendgruppe des Royal College of Music in London Klavier zu lernen, wo er bis zum Alter von 17 Jahren blieb. Mit 14 Jahren bekam er seinen ersten Computer, einen Amiga 500, auf dem er digitale Musik programmierte. Ein Jahr später kaufte er sich vom Preisgeld eines gewonnenen Klavierwettbewerbs einen professionellen Roland-Synthesizer, mit dem er vollständige Kompositionen anfertigte.
Diskografie Soloalben 2001: Opalescent 2004: Contact Note 2009: Insides 2013: Immunity 2018: Singularity 2021: Music for Psychedelic Therapy 2021: Piano Versions 2024: Ritual
Soundtracks 2009: In meinem Himmel OST (mit Brian Eno und Leo Abrahams) 2010: Monsters OST 2013: How I Live Now OST
Gemeinschaftsproduktionen 2005: Another Day on Earth von Brian Eno (Keyboard) 2006: Around in Circles von Dan Arborise (Produktion, Mix) 2006: De-Fence 10x10:02 (EP) 2006: Escapism, Vol.1 (Produktion) 2006: Escapism, Vol.2 (Produktion) 2007: Bombshell von King Creosote (Produktion, Mix) 2008: Viva la Vida or Death and All His Friends von Coldplay (Co-Produktion, Co-Komposition, Keyboard) 2008: The Holy Pictures von David Holmes 2010: Small Craft on a Milk Sea von Brian Eno (Co-Komposition, Piano, Keyboard, Electronics) 2011: Diamond Mine (EP) mit King Creosote (Produktion, Mix) 2011: Honest Words (EP) mit King Creosote (Produktion, Mix) 2011: Mylo Xyloto von Coldplay („Licht und Animation“, Keyboard) 2012: The Jubilee (EP) mit King Creosote (Produktion, Mix) 2014: Ghost Stories von Coldplay (Co-Produktion, Co-Writing)
Kompilationen 2006: Wire auf Electric Fence 2011: Abandon Window auf For Nihon 2015: Late Night Tales auf Late Night Tales
Remixes 2002: Breathe In von Frou Frou 2003: Deepest Blue von Deepest Blue 2004: Evergreen von Clarkesville 2005: Vice-Like Gist of It von King Creosote 2006: Spider von Leo Abrahams (2006) 2007: Woozy With Cider von James Yorkston 2007: Green Grows the Laurel von The Memory Band 2009: First Train Home von Imogen Heap 2009: Hey, Who Really Cares von Headless Heroes (feat. Alela Diane) 2010: Two Dancers von Wild Beasts 2010: Angel Echoes von Four Tet 2010: Us von Nosaj Thing 2011: I Know von David Lynch 2011: Panta Rei von Agoria 2013: Amenamy von Purity Ring 2014: Midnight von Coldplay 2014: Last Time von Moderat 2014: Midnight von Coldplay 2015: Magnets von Disclosure 2018: Glitter von Daniel Avery 2020: The Difference von Flume 2022: Halcyon & On von Orbital
Weblinks
Internetauftritt von Jon Hopkins (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:DJ Kategorie:House-Produzent Kategorie:Musiker (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Mann