Hans Keller (* 14. Mai 1898 in Thalmässing; † 1975) war ein deutscher Unternehmer und Erfinder.

Werdegang Keller gründete 1920 in Nürnberg einen Nahrungsmittelbetrieb, der Ende der 1950er Jahre 100 Beschäftigte zählte. Er trat auf dem Gebiet des Apparatbaus als Erfinder hervor. Unter anderem fand er ein Verfahren zur Bereitung von Grundstoffen für die Limonadenherstellung, für die zuverlässige Konservierung des natürlichen Fruchtsaftes und er konzipierte Apparate zur Grundstoffherstellung und zur Veredlung. Ihm wurden 15 Patente erteilt.

Er war Präsident des Deutschen Erfinderverbandes und schuf das erste Erfinderregister mit rund 35.000 Adressen. 1953 wurde er in den Vorstand des Deutschen Museums berufen und in den Beirat der Landesstelle Chemie sowie den Gewerbeausschuss der Staatlichen Spiritusdirektion gewählt.

Ehrungen 1958: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland 1968: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Quelle Bundesarchiv B 122/38473

Kategorie:Erfinder Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Person (Nürnberg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1975 Kategorie:Mann