Guttenbrunn (früher auch Gutenbrunn) ist ein Ort und Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel mit Einwohnern (Stand ).
Geographie Guttenbrunn grenzt im Norden an die Katastralgemeinden Haslau und Wolfsegg der Stadtgemeinde Heidenreichstein. Im Südwesten von Guttenbrunn liegt die Katastralgemeinde Gebharts in der Stadtgemeinde Schrems, im Süden an die Katastralgemeinde Eulenbach in der Gemeinde Vitis und im Südosten an die Katastralgemeinde Edelprinz in der Gemeinde Waidhofen an der Thaya-Land.
Die mit höchste Erhebung liegt im Hirschfeld, einer Flur im Südosten. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Guttenbrunn wurde 1784 eine eigene Katastralgemeinde und wurde der zur selben Zeit wieder errichteten Pfarre Seyfrieds zugeordnet. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 13 Häusern genannt, das nach Seyfrieds eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schrems besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. 1850 konstituierte sich Guttenbrunn gemeinsam mit Wolfsegg zur Gemeinde Wolfsegg. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Guttenbrunn ein Gastwirt und drei Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 272 Mit 1. Jänner 1976 erfolgte die Eingemeindung nach Heidenreichstein.
Literatur
Erich Geppert, Karl Pichler: Guttenbrunn. In: 800 Jahre Heidenreichstein, Waldviertel – Kultur und Geschichte. Heidenreichstein 2005, S. 368 ff.
Einzelnachweise
Kategorie:Heidenreichstein Kategorie:Ort im Bezirk Gmünd Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Gmünd