Philipp Schrangl (* 14. März 1985 in Linz, Oberösterreich) ist Notar, Organwalter einer gemeinnützigen Bauvereinigung und ehemaliger österreichischer Politiker (FPÖ). Schrangl war von Oktober 2013 bis Oktober 2024 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.
Ausbildung und Beruf Philipp Schrangl besuchte zunächst die Europaschule Linz sowie das Gymnasium Kollegium Aloisianum. Nach der Matura versah er von 2003 bis 2004 den Präsenzdienst beim Bundesheer.
2004 begann Schrangl das Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Wien, das er 2012 mit der Sponsion zum Magister iuris beendete. Nach zwei Monaten Studienaufenthalt in den USA im Jahr 2012 begann Schrangl das Doktoratsstudium an der Universität Linz. Seit 2013 ist er als Notariatskandidat in einer Notariatskanzlei tätig.
Schrangl ist Alter Herr der pennal-conservativen Verbindung Ostmark zu Linz und der Akademischen Burschenschaft Öberösterreicher Germanen in Wien.
Politischer Werdegang Schrangl trat im Jahr 2000, seinem 15. Lebensjahr, dem Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), der Jugendorganisation der FPÖ, bei. Seit 2004 ist er Mitglied im Ring Freiheitlicher Studenten (RFS). 2009 folgte seine Wahl in den Bundesparteivorstand seiner Partei.
2010, nach der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010, bei der die FPÖ deutliche Stimmenzuwächse verbuchen konnte, zog Schrangl als einer von fünf Abgeordneten in die Bezirksvertretung des 18. Wiener Gemeindebezirks Währing ein. Dieses Amt übte er bis zu seiner Vereidigung als Nationalratsabgeordneter nach der Nationalratswahl 2013 aus.
Wohnpolitisches Engagement Schrangl war von 2013 bis 2024 Bautensprecher seines Nationalratsklubs und Obfrau-Stellvertreter im Ausschuss für Bauten und Wohnen. An den Regierungsverhandlungen 2017 (Kabinett Kurz I) sowie 2025 nahm er als Fraktionsführer und Fachexperte im Bereich Wohnen teil. Der Schwerpunkt seiner wohnpolitischen Tätigkeit lag im Bereich der Wohnungsgemeinnützigkeit. Er wirkte als fraktionsführender Verhandler bei den WGG-Novellen 2018 und 2019 mit, wobei die wohnpolitische Schwerpunktsetzung dabei im Bereich treffsicherer Wohnungsvergabe, erleichterter Eigentumsbildung sowie der thermisch-energetischen Ökologisierung des gemeinnützigen Sektors lag.
Seit 2024 ist Schrangl Mitglied des Aufsichtsrats und Prüfungsausschusses der gswb Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft m.b.H.
Auszeichnungen 2024: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Wissenschaftliche Publikationen Schwetz/Schrangl: Die WGG-Novelle 2019 unter aufsichtsrechtlichen Aspekten, immo aktuell 2019 Schrangl: Wohnzivilrechtliche Folgen bei Sofortkauf ganzer Wohnhäuser, ImmoZak 2025
Weblinks
Dossier Philipp Schrangl bei meineabgeordneten.at
Einzelnachweise
Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Burschenschafter (21. Jahrhundert) Kategorie:Korporierter (Schülerverbindung) Kategorie:FPÖ-Mitglied Kategorie:Österreicher Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1985 Kategorie:Mann