Simon Weinhuber (* 26. März 1918 in München; † 28. Oktober 1995 in Walpertskirchen) war ein deutscher Landwirt und Politiker (BP).
Leben Weinhuber besuchte von 1927 bis 1932 die Klosterschule Algasing. Danach arbeitete er in der Landwirtschaft und absolvierte die Ackerbauschule Landsberg am Lech als graduierter Ingenieur. 1938 wurde er zum Reichsarbeitsdienst, 1939 zur Wehrmacht eingezogen. 1945 übernahm er den Vorsitz der Molkereigenossenschaft Erding eG. Zwei Jahre später gehörte der Bauer im Landkreis Erding zu den Gründern der Bayernpartei. 1952 wurde er ebendort stellvertretender Landrat. Von 1950 bis 1966 gehörte er dem Bayerischen Landtag an. 1967 war er kommissarischer Vorsitzender der Bayernpartei. Ab 1963 fungierte Weinhuber als Bezirkspräsident des Bayerischen Raiffeisenverbands in Oberbayern, ab 1976 war er Beiratsvorsitzender der Milchunion Oberbayern. Von 1964 bis 1978 war er Landrat des Landkreises Erding. Am 13. Januar 1964 wurde der im oberbayerischen Holztrogn lebende Weinhuber mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet., 1975 erhielt er das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und 1978 die Kommunale Verdienstmedaille in Silber.
Simon Weinhuber war katholisch, verheiratet ab 1945 und hatte neun Kinder.
Literatur Weinhuber, Simon. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1319.
Weblinks Biographie beim Bayerischen Landtag
Kategorie:Vorsitzender der Bayernpartei
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:Landrat (Landkreis Erding) Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Person (Genossenschaftswesen) Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1918 Kategorie:Gestorben 1995 Kategorie:Mann