Christofberg (Krištofova gora, dialektal Šent Krištof)Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten. Klagenfurt 1956, S. 131. ist eine Ortschaft in der Gemeinde Brückl im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).
Lage mini|Kulnighof Die Ortschaft liegt im Südosten des Bezirks St. Veit an der Glan am Magdalensbergmassiv, am Südwestrand der Gemeinde Brückl, in der Katastralgemeinde St. Filippen, im Bereich des Christofbergs und der benachbarten Kuppen. Über den Christofberg verläuft die Grenze zwischen den politischen Bezirken Bezirk St. Veit an der Glan und Bezirk Klagenfurt-Land. Daher zerfällt der Ort Christofberg in zwei Ortschaften: der größere, nordöstliche Teil einschließlich der Filialkirche Christofberg bildet die hier besprochene Ortschaft Christofberg in der Gemeinde Brückl. In der Ortschaft gibt es die Hausnamen Pomberger (Haus Nr. 2), Messner (Nr. 5), Pongratz (Nr. 6), Kulnig (Nr. 8), Apetschnig (Nr. 11), Retzer (Nr. 12), Galischnig (Nr. 13), Ladinig (Nr. 14), Steffl (Nr. 15), Weissenbrunner (Nr. 16), Achatz (Nr. 17, abgekommen) und Hansl (Nr. 18, abgekommen).KAGIS, Adressensuche auf
Der kleinere, südwestliche Teil des Orts bildet die Ortschaft Christofberg in der Gemeinde Magdalensberg.
Geschichte Die Ursprünge der Wallfahrten auf den Christofberg liegen im Dunkeln. 1617 wurde die gotische Kirche erneuert.Siegfried Hartwagner: Christofberg, Gemeinde Brückl. In: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan (= Österreichische Kunstmonographie. Band VIII). St. Peter, Salzburg 1977, S. 31–32.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Steuerbezirk Osterwitz. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam Christofberg an die Gemeinde St. Filippen. Seit der Gemeindezusammenlegung 1865 gehört die Ortschaft zur Gemeinde Brückl, die bis 1915 den Namen St. Johann am Brückl führte.
mini|Siedlung am Apetschnigkogel Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wuchs die Ortschaft zum einen dadurch, dass der von Land- und Höhenflucht stark betroffene Nachbarort Unterkrähwald nicht mehr als Ortschaft geführt wird und man dessen verbliebene Häuser nun als zu Christofberg gehörend betrachtet, und zum anderen durch den Bau einer Wochenendhaussiedlung am Apetschnigkogel im Bereich der ehemaligen Ortschaft Unterkrähwald.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 10 Häuser, 56 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 61. 1880: 9 Häuser, 48 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 49. 1890: 8 Häuser, 41 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 49. 1900: 10 Häuser, 32 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 66. 1910: 9 Häuser, 59 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 31. 1923: 6 Häuser, 25 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 11. 1934: 29 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 11. 1961: 6 Häuser, 25 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 253. 2001: 34 Gebäude (davon 34 mit Hauptwohnsitz) mit 27 Wohnungen; 19 Einwohner und 9 Nebenwohnsitzfälle; 11 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 4 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 94. 2011: 30 Gebäude, 24 Einwohner, 13 Haushalte, 2 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014. 2021: 28 Gebäude, 33 Einwohner, 15 Haushalte, 6 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S. 32.
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Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Brückl) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan