Der Landesjugendchor Schleswig-Holstein ist ein Auswahlchor junger Sängerinnen und Sänger aus Schleswig-Holstein.
Er wurde 1986 als bundesweit fünfter Landesjugendchor eines Bundeslandes gegründet. Die Leitung hatte anfangs Michael Klaue, danach für fast 30 Jahre Matthias Janz. Nach einer Übergangsphase mit wechselnden Chorleitungen (2022 Daniel Zimmermann, 2023 Lea Vosgerau, 2024 Jan-Hendrik Jensch) wird der Chor seit 2025 von Heide Müller geleitet. Das Alter der Mitglieder, die sich durch ein Vorsingen für den Chor qualifiziert haben, liegt zwischen 14 und 27 Jahren.
Der Landesjugendchor Schleswig-Holstein probt in der Regel an fünf Wochenenden im Jahr meistens im Nordkolleg in Rendsburg und erarbeitet dabei zwei Konzertprogramme, die an verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein aufgeführt werden.
Das Repertoire des Landesjugendchores umfasst A-cappella-Literatur aller Epochen, mit Instrumentalbegleitung liegt ein Schwerpunkt auf Alter Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Träger des Landesjugendchores Schleswig-Holstein ist der Landesmusikrat Schleswig-Holstein.
Programme (Auswahl) 1989: Brahms Liebeslieder-Walzer beim Schleswig-Holstein Musik Festival 1992: Amerikanische Chormusik (Copland, Jennefelt, Bernstein) mit Gast Thomas Hart 1993: Rundfunkaufnahmen NDR (Bruhns, Buxtehude, Bach) 1995: Rundfunkaufnahmen NDR (Britten, Bardos, Pepping, Hindemith) 1997: Brahms-Requiem 1997: Israelische Chormusik mit Avner Itai 2000: Bach-Kantaten beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2006: Monteverdi: Marienvesper, Sonderkonzert auf dem Deutschen Chorwettbewerb in Kiel 2006: Festakt der Bundesregierung zum Tag der Deutschen Einheit in Kiel; Live-Übertragung ARD 2010: Mozart c-moll-Messe 2013: Monteverdi Marienvesper 2015: Fauré-Requiem 2017: 500 Jahre Reformation, Festgottesdienst der Nordkirche im Schleswiger Dom 2018: Volkstrauertag im Deutschen Bundestag; Live-Übertragung ZDF 2022: Sämtliche Bach-Motetten
Konzertreisen mini|Der Landesjugendchor Schleswig-Holstein vor der Kathedrale in Danzig-Oliva, letzte Reihe Mitte Dirigent Matthias Janz, Pfingsten 2003 1992: Jönköping (Immanuelskyrkan), Västerås (Domkyrkan), Vadstena (Domkyrkan) 1999: Magdeburg (Konzert im Dom), Eisenach (Konzert in der Georgenkirche), Dresden (Konzert in der Kreuzkirche) 2002: Leipzig (Zwei Motetten in der Thomaskirche in Vertretung der Thomaner) 2003: Rügen (Pfarrkirche Altenkirchen) und Danzig (Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie, Messe in der Kathedrale Oliva) 2007: Marburg (Konzert in der Elisabethkirche), Heidelberg (Konzert in der Peterskirche) und Darmstadt (Konzert in der Stadtkirche) 2008: Dresden (Vesper in der Kreuzkirche in Vertretung der Kruzianer) 2010: Roskilde (Domkirke) 2012: Münster (Herz-Jesu-Kirche) und Göttingen (Johanniskirche) 2014: Neubrandenburg (Johanniskirche), Potsdam (Nikolaikirche), Stralsund (Nikolaikirche) 2019: Roskilde (Domkirke), Kopenhagen (Petrikirke), Göteborg (Hagakyrkan)
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