mini|Drechsler mit Reisedrehbank Holzhandwerker ist in der Schweiz ein Lehrberuf.
Geschichte Der Beruf Holzhandwerker entstand mit der Zusammenlegung der Berufe Weissküferei und Drechsler. Die entsprechende Verordnung trat am 1. Januar 2009 in Kraft.
Ausbildung Die Ausbildung dauert vier Jahre. Die angebotenen Fachrichtungen sind Drechslerei und Weissküferei. Die drei Lernorte sind Betrieb, Berufsfachschule und Überbetriebliche Kurse. Die einzige Schweizer Berufsfachschule für diese Ausbildung ist die Schule für Holzbildhauerei in Brienz. Der Unterricht findet als Blockunterricht statt: 4 Blöcke à 2 Wochen pro Lehrjahr.
Trägerschaft Träger der Ausbildung sind der Schweizer Drechslermeister-Verband sowie die Interessengemeinschaft Kunsthandwerk Holz.
Verwandte Berufe Verwandte Berufe sind Korb- und Flechtwerkgestalte, Küfer und Holzbildhauer. Einzelne Ausbildungsteile werden in diesen Berufen gemeinsam vermittelt., Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche Grundbildung vom 5. Dezember 2008 (Stand: 1. Januar 2013), abgerufen am 22. Oktober 2013
Weiterbildungsmöglichkeiten Mögliche Zusatzlehren sind Schreiner und Holzbildhauer. Als Berufsprüfung (BP) kann Holzfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis abgelegt werden. Als Höhere Fachprüfung (HFP) gibt es Drechslermeister/in. An der Höheren Fachschule kann ein Techniker Holztechnik erworben werden. Schliesslich besteht die Möglichkeit an einer Fachhochschule ein Studium der Richtungen Holzingenieur/in FH, Innenarchitekt/in FH, Restaurator/in FH oder Industrial Designer FH anzuschliessen.
Weblinks Berufe und Ausbildungen – Beruf: Holzhandwerker/in EFZ Grundbildung/Grundberuf auf berufsberatung.ch Holzhandwerker EFZ auf der Website des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, SBFI
Einzelnachweise
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