Die Liste der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Hilden enthält (Brunnen, Plastiken, Skulpturen, Wandmalereien und Graffiti) im Stadtgebiet von Hilden die öffentlich zugänglich sind.

Kunstwerke im öffentlichen Raum (Public Art).

Ergänzende Erklärungen zu 25 Objekten und deren Künstlern findet man auf „Geoportal Hilden“, dem digitalen Kulturstadtplan der Stadt Hilden.

Brunnen Diese Liste gibt einen Überblick über 18 Brunnen im Stadtgebiet von Hilden, die öffentlich zugänglich sind. Die Brunnen dienen lediglich zur Dekoration.

Foto Name StandortLage Künstler Datierung Beschreibung 150x150px|zentriert Springbrunnen am Holterhöfchen Am Holterhöfchen 150x150px|zentriert Weltkugelbrunnen „Unser kleiner Planet“ (Bronze) Am Rathaus 1, Rathaus Innenhof Bernd Altenstein (* 1943) 1991 Die Welt vor dem Rathaus – Expressiv, figürlich und symbolisch hat Professor Bernd Altenstein (LINK) seine Sicht der Welt auf dem Platz vor dem Rathaus dargestellt. Eine Erdkugel, durch deren Oberfläche Menschen herausbrechen – einzeln, als Paar, in Gruppen. Kontinentalschollen platzen auf – und verweisen darauf, dass der Planet bedroht ist. Der Ausdruck der Figuren zeigt Formen menschlicher Existenz: Bedrohung, Hoffnung, Geborgenheit, Leid, Flucht und Anstrengung. Eine Plastik, die bei der Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln immer neue Assoziationen freisetzt.Bernd Altenstein: In: ‚Stadt Hilden; Arbeitsgruppe Geoportal:‘. (abgerufen am 27. Oktober 2013) 150x150px|zentriert Bauhof Mülltonne-Brunnen Auf dem Sand 31Reiner Schneller 150x150px|zentriert Brunnen: Düsseldorfer Straße 40 Düsseldorfer Straße 40 Franz Hötterges (1912–1993): Gestiftet von Friedrich Schmitz 150x150px|zentriert Brunnen in Garage der Reformationskirche Eisengasse 150x150px|zentriert Brunnen vor dem Haus Ginsterweg 12 150x150px|zentriert Pinguinbrunnen Heiligenstraße Ecke Kirchhofstraße Hans Peter Feddersen (1905–1998) 1955 Pinguinbrunnen – Die vier Temperamente (Bronze) Kecke Wasservögel mit unterschiedlichem Temperament Vier anmutige, naturalistisch dargestellte Pinguine stehen um einen kleinen runden Brunnen in der Grünanlage Ecke Kirchhofstraße / Heiligenstraße. In ihrem Ausdruck wirken die Pinguine unterschiedlich, so dass die Darstellung der vier Temperamente assoziiert werden kann: Phlegmatiker, Melancholiker, Choleriker und Sanguiniker. Als Auftragsarbeit des Industriellen Gert P. Spindler stand die Pinguingruppe von Hans Peter Feddersen ursprünglich im Vorgarten von Feddersens Wohnhaus Ecke Hochdahler-/Paul-Spindler-Straße. Die Nachgüsse der Ursprungsarbeit wurden 1987 hier aufgestellt. Die Grünanlage an der Kirchhofstraße wurde bereits im Jahr 1903 angelegt. Auf ihr steht eine „Luthereiche“, die am 19. November 1933 anlässlich des 450. Geburtstages Martin Luthers von der evangelischen Gemeinde gepflanzt wurde. 2004 stiftete der Museums- und Heimatverein Hilden, heute „Unser Hilden“ eine Namenstafel für den Pinguin-Brunnen und würdigte so das Werk und Wirken von Hans Peter Feddersen in Hilden. (abgerufen am 27. Oktober 2013) 150x150px|zentriert Springbrunnen im Stadtparkweiher Hofstraße, Stadtpark 150x150px|zentriert Springbrunnen im Stadtpark Hofstraße 14a, vor Haus im Stadtpark, Kindergarten Itterbonbon 150x150px|zentriertweitere Bilder Brunnen am Turm von Haus Horst Horster Allee 12–14 150x150px|zentriert Pflanzenbrunnen Hummelsterstraße 1, Wohn- und Pflegezentrum „Stadt Hilden“ 2006 150x150px|zentriert Itterparkbrunnen Itterpark 5 150x150px|zentriert Itterparkbrunnen Itterpark 8 150x150px|zentriert Brunnen mit Krokodil Mittelstraße 70a, Hackenhof, vor Olive 150x150px|zentriert Mühlsteinbrunnen Otto-Hahn-Straße 1 150x150px|zentriert Centauribrunnen Proactiv-Platz 1 Peter Schmitz (* 1959) 1999 Peter Schmitz, weitere Werke 150x150px|zentriert Spiralenbrunnen, Wasserfrau Warringtonplatz, SpielplatzHans-Oiseau Kalkmann und Jens Kalkmann1999

Plastiken

Diese Seiten geben einen Überblick über 23 Plastiken im Stadtgebiet von Hilden, die öffentlich zugänglich sind.

Foto Name StandortLage Künstler Datierung Beschreibung 150x150px|zentriert Auffliegende Kraniche am Holterhöfchen Am Holterhöfchen 20Erich Fritz Reuter (1911–1997)1959 Auffliegende Kraniche (Bronze, 1964) – Kraftvolles Streben Die Fünfer-Gruppe von leicht abstrahierten Kranichen strebt dynamisch nach oben. Schnäbel, Hälse und Beine bilden Linien, die aufwärts weisen. Spannung ergibt sich durch die bogenförmige Anordnung. Der Berliner Bildhauer Erich Fritz Reuter knüpft mit seinem Werk möglicherweise auch an die Aufschwung-Stimmung der Zeit des „Wirtschaftswunders“ an. Die rund 3,50 Meter hohe Plastik steht seit 1964 am Südufer des großen Sees in der Grünanlage am „Holterhöfchen“.(abgerufen am 27. Oktober 2013) 150x150px|zentriert Wilhelm Fabry, im Rathaus Am Rathaus 1, vor BürgerbüroHans Peter Feddersen (1905–1998)1960150x150px|zentriertGefolgschaftstreue, Hasplerin und Zwirnermeisterin Berta Bruchhausen Am Rathaus 20 Emil Jungblut (1888–1955)1939 Auf der Itterseite des Wohnparks Mühlenstraße erinnert dieses naturalistische Denkmal an Berta Bruchhausen, die letzte Meisterin in der Zwirnerei der Textilfabrik Spindler, wo sie über 40 Jahre gearbeitet hat. Berta Bruchhausen fing als eines der vielen ungelernten Mädchen dort einst an. In ihrer linken Hand hält sie eine Haspel, auf die ihr ernster Blick gerichtet ist. Von den Schuhbändern über die Gesichtszüge bis hin zur Schleife des Arbeitskittels hat Emil Jungblut die Details naturgetreu dargestellt. Paul Spindler ließ das Bronzedenkmal im Mai 1939 anlässlich seines 50. Arbeitsjubiläums erstellen. Das Denkmal stand früher auf einem Ehrenplatz in erhöhter Position an der zur Hofstraße gelegenen Lagerfassade. Berta Bruchhausen starb am 28. November 1965 im Alter von 85 Jahren. (abgerufen am 27. Oktober 2013) 150x150px|zentriert Seehund Beethovenstraße 32–34 Hans Peter Feddersen (1905–1998) 1956 150x150px|zentriert Kraniche am Seniorenzentrum Erikaweg Erikaweg 9, Seniorenzentrum Hans Peter Feddersen (1905–1998) 1964 Kraniche (Bronze) – Rastende Zugvögel Vier Kronenkraniche stehen eng beieinander am Ufer des kleinen Teichs vor dem Seniorenzentrum Stadt Hilden.Die recht naturalistisch dargestellten, rund 1,80 Meter großen Vögel schauen in unterschiedliche Richtungen und vermitteln den Eindruck als seien sie soeben erst gelandet und würden eine kurze Rast einlegen.Die Wirkung als Gruppe erzielt der Bildhauer Hans Peter Feddersen, indem die Kämme der einzelnen Vögel in ihrer Gestaltung jeweils mit dem des übernächsten Vogels korrespondieren.Die Bronzeplastik wurde zur Einweihung des Gebäudes in Auftrag gegeben. (abgerufen am 27. Oktober 2013) 150x150px|zentriert Freiheitsstatue Forstbachstraße 20150x150px|zentriert Dinosaurier Forststraße 27150x150px|zentriert Löwe mit Schild Herderstr 36150x150px|zentriert Der letzte Handweber, Carl Hasbach Hochdahler Straße 84, Ecke Berliner StraßeRudolf Zieseniss (1883–1959)1929 In der Mitte des 19. Jahrhunderts hielt die Technik Einzug und der Untergang der Handweberei war nicht mehr aufzuhalten. Carl Hasbach war der letzte Hildener Handweber. Er lieferte 1913 sein letztes zu Hause gefertigtes Werkstück bei der Firma Kampf & Spindler ab. Er wurde von allen Seiten fotografiert. Die Fotos dienten als Vorlagen für das Bronzedenkmal. Pfeife rauchend, angetan mit dem guten Rock, den Warenbaum mit dem daran hängenden Bobinensack geschultert. Die Bronze-Plastik war zunächst 1929 vor dem Verwaltungsgebäude der Firma Kampf & Spindler an der Klotzstraße aufgestellt worden. (heute Hotel am Stadtpark). Als das Unternehmen Spindler 1970 aufgelöst wurde, zog die Statue zunächst zum Pförtnerhaus der ehemaligen Färberei des Betriebs an der Walder Straße um (heute Itterpark). Nun steht das Denkmal an der Kreuzung Berliner Straße/Hochdahler Straße. Hier befand sich früher ein weiterer Betriebsteil der Firma Spindler. Einige Teile der an der Berliner Straße, hier früher Mühlenstraße, verlaufenden Mauern stammen noch von den alten Fabrikgebäuden. (abgerufen am 27. Oktober 2013). Stadtmarketing Carl Hasbach 150x150px|zentriert Tatendrang & In Gedanken versunken Hofstraße 6, Haus Hildener Künstler150x150px|zentriert Trauernde Kirchhofstraße 61, HauptfriedhofHeinrich Adolfs (1901–1964) 1957 Die Trauernde (Stein) Das Mahnmal auf dem Ehrenhain wurde am 20. Juli 1957 enthüllt. Mit klarer Linienführung und auf das Wesentliche reduziert hat der Bildhauer Heinrich Adolfs seine Plastik auf dem Ehrenhain des Hauptfriedhofs gestaltet. Die rund drei Meter hohe, stilisierte Frauenfigur scheint mit schräg gelegtem Kopf und gefalteten Händen in Trauer erstarrt. Der helle Stein ist mit Fossilien durchsetzt. Versteinerungen von Pflanzen, Kleintieren und Sporen sind aus der Nähe sichtbar. Ihre Position auf einem großen, mit Platten belegten Platz unterstreicht die Ausdruckskraft der Plastik. (abgerufen am 27. Oktober 2013) Heinrichs Adolfs Werke 150x150px|zentriert Friedhofsengel Kirchhofstraße 61, Hauptfriedhof Weitere Plastiken auf dem Hauptfriedhof Hilden 150x150px|zentriert Löwe in der Kölner Straße Kölner Straße 75150x150px|zentriert Pandora Mittelstraße 10Karl-Henning Seemann (1934–2023)1998Pandora (Bronze, 1996/97) Das Übel der Mythologie in der Moderne Den Eingang der Sankt-Jacobus-Kirche im Rücken, stürzt sich diese moderne Pandora in den Trubel aus Kommerz und Konsum der Fußgängerzone. Aus dem Behältnis auf ihrer linken Hüfte quillt das Übel der Zivilisation: Geld, Gewalt, Medienüberflutung. Der Bildhauer Professor Karl-Henning Seemann hat die gut zwei Meter hohe, teilweise grob modellierte Bronzeplastik im Auftrag der Stadt als Gegenstück zur Plastik „Eilige Einkäuferin“ am anderen Ende der Einkaufszone konzipiert. (abgerufen am 27. Oktober 2013) Hier auf der belebten Mittelstraße soll diese Figur an die negativen Folgen des Konsumdenkens und des vom Konsum bestimmten Handels erinnern und aufmerksam machen.150x150px|zentriert Tür der Reformationskirche Mittelstraße 66Ulrich Henn (1925–2014)1973Dargestellt ist auf der rechten Seite die Barmherzigkeit Jesu (von unten nach oben): Gespräch Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen Heilung des einsamen Gelähmten am Teich Bethesda Auferweckung des Lazarus und Befreiung aus den Banden des Todes Fußwaschung Christi Umwandlung von Wasser zu Wein, Hochzeit von Kana und links ist die Unbarmherzigkeit der Menschen gegenüberstellt: Kindermord von Bethlehem durch Herodes Jünger schlafen im Garten Gethsemane Judaskuss, die Gefangennahme Die Verspottung Kreuzigung und Tränkung Christi 150x150px|zentriert Wilhelm Fabry (1560–1634) Mittelstraße 66, MarktArnold Künne (1866–1942)1911 Mit dieser Bronze-Büste des Berliner Bildhauers Arnold Künne setzte die Stadt dem Wundarzt und Wegbereiter der modernen Chirurgie, Wilhelm Fabry (1560–1634), ein Denkmal. Dass Künne bei seiner naturalistischen Darstellung auf einen Stich als Vorlage zurückgreifen musste, zeigt sich vor allem in der ausgesparten Mundpartie. Die Bronzebüste stand von 1921 bis 1927 auf dem Bahnhofsvorplatz und hat danach sechs Mal den Standort gewechselt. Seit 1986 steht sie neben der Reformationskirche an den Treppen zwischen Mittelstraße und Marktplatz. (abgerufen am 27. Oktober 2013).150x150px|zentriertweitere Bilder Eilige Einkäuferin Mittelstraße 68Karl-Henning Seemann (1934–2023)1992 Eilige Einkäuferin (Bronze, 1992) Personifizierte Hast in der Fußgängerzone