17. Leichtathletik-Europacup zentriert|100px Resultate Superliga (Endstand nach 37 Entscheidungen) Estadio Metropolitano – 1./2. Juni 1996 Frauen Männer Platz Land Punkte Platz Land Punkte 1 115 1 142,0 2 97 2 125,0 3 79 3 110,0 4 78 4 106,0 5 75 5 103,0 6 73 6 93,5 7 49 7 84,0 8 46 8 75,5 9 53,0 ← Villeneuve-d’Ascq 1995 München 1997 → abgestiegen in die 1. Liga des nächsten Europacups mini| Das 17. Leichtathletik-Europacup-Superliga-Finale fand am 1. und 2. Juni 1996 im Estadio Metropolitano der spanischen Hauptstadt Madrid statt und umfasste 37 Disziplinen (20 Männer, 17 Frauen).

Modus Auch die diesjährige Austragung fand nach den im Europacup 1983 erstmals gültigen Regeln statt. Das höchste Niveau des Cups wurde als Superliga bezeichnet. Die einen Rang unter der Superliga platzierten Nationen trugen ihre Wettbewerbe in der 1. Liga aus, die in diesem Jahr zum zweiten Mal in zwei Gruppen unterteilt war. Die 2. Liga war wie schon im Vorjahr ebenfalls in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die Wettbewerbe der Superliga wurden am Samstag, 1. und Sonntag, 2. Juni ausgetragen. In den beiden anderen Ligen fanden die Wettkämpfe am jeweils selben Wochenende statt: 1. Liga: Freitag, 28. / Samstag, 29. Juni – 2. Liga: Samstag, 29. / Sonntag, 30. Juni. Das seit 1983 praktizierte System mit Auf- und Absteigern entschied auch weiterhin über die Ligeneinteilungen des nächsten Cups – hier für 1997.

Ab 1994 war der vorher praktizierte Austragungsturnus von zwei Jahren auf ein Jahr verkürzt worden. Dadurch war der Europacup in keinem Jahr mehr der internationale Jahreshöhepunkt. In den ungeraden Jahren wurden Weltmeisterschaften, in den geraden Jahren Europameisterschaften oder Olympische Spiele ausgetragen. Dies führte im Lauf der kommenden Jahre zu einer Abwertung des Cups. Es kam später sogar dazu, dass die stärksten Athleten eines Landes kein Interesse mehr an der Europacupteilnahme hatten, sodass häufig nicht die besten Sportler am Start waren. Der Deutsche Leichtathletik-Verband schaffte deswegen später Anreize für die Teilnahme seiner stärksten Leichtathleten, indem der Sieger eines Europacupwettbewerbs sich automatisch für die Weltmeisterschaften qualifizierte.

Der Leichtathletik-Europacup 1995 Seit 1983 fanden die Frauenwettbewerbe in allen Ligen am jeweils selben Ort und an denselben beiden Tagen gemeinsam mit den Männerwettbewerben statt. So war es auch in der diesjährigen Austragung.

Im Wettbewerbsprogramm gab es keine Erweiterungen, aber Änderungen durch Verkürzung der beiden Langstrecken. Anstelle des Rennens über 5000 Meter wurde ein 3000-Meter-Lauf ausgetragen und der 10.000-Meter-Lauf wurde ersetzt durch das Rennen über 5000 Meter. Ansonsten gab es hier noch keine Änderungen. Der Wettbewerbskatalog für die Frauen wurde in den darauffolgenden Jahren sukzessive immer weiter an die Männerdisziplinen angepasst. Mit dem 3000-Meter-Hindernislauf, dem Stabhochsprung und dem Hammerwurf fehlten im Europacup noch drei Disziplinen zur völligen Angleichung an die Männerdisziplinen, Die nächste Erweiterung sollte 1997 erfolgen.

Zum letzten Mal standen den Athleten in den Wurfdisziplinen, im Kugelstoßen und in den horizontalen Sprüngen jeweils sechs Versuche zur Verfügung. Ab der folgenden Cupaustragung in München sollte das Programm durch eine Straffung attraktiver und zuschauerfreundlicher gestaltet werden. So warfen, stießen und sprangen die Sportler in den betreffenden Wettbewerben nur noch jeweils viermal.

Neu war das Auftreten eines großen Sponsors. Die Handelskette Spar (Eigenschreibweise: SPAR) blieb dem Europacup bis zuletzt erhalten und schoss hohe Summen an Fördergeldern zu, was auch die Umbenennung in SPAR-Europacup zur Folge hatte.

Beide Wettbewerbe der Superliga entschied wie zwei Jahre zuvor Deutschland für sich. Bei den Frauen kam Titelverteidiger Russland auf den zweiten Rang, bei den Männern belegte wie im letzten Jahr Großbritannien diesen zweiten Platz.

Landesrekorde gab es bei dieser Austragung nicht.XVII European Cup Bruno Zauli, Einleitung, sport-olympic.gr (englisch), abgerufen am 23. Februar 2024

Länderwertungen 2. Liga Die 2. Liga der Männer und Frauen wurde zum zweiten Mal in zwei Gruppen ausgetragen. Die Wettbewerbe der Gruppe 1 fanden in Oordegem, Belgien, statt. Die Gruppe 2 wurde in Tallinn, Estland ausgetragen. Aus den beiden Gruppen qualifizierten sich die jeweils ersten beiden Teams für die Teilnahme an den beiden Gruppen der 1. Liga des nächsten Europacups. Länderwertungen 2. Liga Gruppe 1 in Oordegem am 29./30. Juni Frauen Männer Platz Land Punkte Land Punkte 1 103 93,5 2 91 92,5 3 77 91,0 4 62 64,0 5 51 52,0 6 50 20px|# AASSE 37,0 7 20px|# AASSE 42 qualifiziert für die 1. Liga des nächsten Europacups

Länderwertungen 2. Liga Gruppe 2 in Tallinn am 29./30. Juni Frauen Männer Platz Land Punkte Land Punkte 1 90 90 2 84 84 3 80 80 4 73 73 5 64 64 6 54 54 7 30 30 qualifiziert für die 1. Liga des nächsten Europacups

Länderwertungen 1. Liga Die Wettbewerbe in der 1. Liga wurden für Männer und Frauen gemeinsam ausgetragen. Die Teams der Gruppe 1 trafen sich in Lissabon (Portugal), die Gruppe 2 fand im Stadtteil Fana der norwegischen Stadt Bergen statt. Die beiden jeweiligen Gruppenersten qualifizierten sich für die Superliga des kommenden Europacups. In die 2. Liga absteigen mussten die Mannschaften auf den jeweils letzten beiden Plätzen. Länderwertungen 1. Liga Gruppe 1 – in Lissabon am 28./29. Juni Frauen Männer Platz Land Punkte Land Punkte 1 110 111,0 2 98 98,5 3 94 88,0 4 79 80,0 5 73 78,0 6 68 72,0 7 64 32,5 8 26 qualifiziert für die Superliga des nächsten Europacups abgestiegen in die 2. Liga des nächsten Europacups

Länderwertungen 1. Liga Gruppe 2 – in Bergen am 28./29. Juni Frauen Männer Platz Land Punkte Land Punkte 1 101 112 2 92 107 3 89 97 4 88 91 5 77 90 6 69 76 7 56 72 8 40 71 qualifiziert für die Superliga des nächsten Europacups abgestiegen in die 2. Liga des nächsten Europacups

Länderwertungen Superliga Die Männermannschaften auf den letzten drei Plätzen stiegen in die 1. Liga des nachfolgenden Europacups ab, bei den Frauen waren nur die beiden letztplatzierten Teams vom Abstieg betroffen. Länderwertungen Superliga – in Madrid am 1./2. Juni Frauen Männer Platz Land Punkte Land Punkte 1 115 142,0 2 97 125,0 3 79 110,0 4 78 106,0 5 75 103,0 6 73 93,5 7 49 84,0 8 46 75,5 9 53,0 abgestiegen in die 1. Liga des nächsten Europacups

Legende Kurze Übersicht zur Bedeutung der Symbolik – so üblicherweise auch in sonstigen Veröffentlichungen verwendet: DNF nicht im Ziel (did not finish) DSQ disqualifiziert ohne Höhe ogV ohne gültigen Versuch x ungültig o Höhe übersprungen – ausgelassen r Wettkampf nicht fortgesetzt (retired) w Rückenwindunterstützung über dem erlaubten Limit von 2,0 m/s

Superliga: Resultate der Einzeldisziplinen Männer 100 m Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Linford Christie 10,04 2 Marc Blume 10,25 3 Wladyslaw Dolohodin 10,26 4 Pascal Théophile 10,34 5 Peter Karlsson 10,35 6 Venancio José 10,39 7 Giovanni Puggioni 10,40 8 Alexander Sokolow 10,57 9 Sami Länsivuori 10,66 Datum: 1. Juni

Wind: +0,9 m/s

200 m Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Linford Christie 20,25 2 Wladyslaw Dolohodin 20,39 3 Torbjörn Eriksson 20,45 4 Marc Blume 20,50 5 Christophe Cheval 20,66 6 Angelo Cipollini 20,69 7 Francisco Navarro 20,79 8 Ari Pakarinen 20,91 9 Alexandr Porchomowski 21,13 Datum: 2. Juni

Wind: +2,5 m/s

Die Zeiten aus diesem Rennen waren wegen des um 0,5 m/s zu starken Rückenwinds nicht bestenlistenreif.

400 m Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Uwe Jahn 45,64 2 Du’aine Ladejo 45,72 3 Jean-Louis Rapnouil 45,96 4 Walentin Kulbatski 46,60 5 Andrea Nuti 46,66 6 Sergei Woronin 47,25 7 Niklas Wallenlind 47,32 8 Kari Louramo 47,39 9 Miguel Cuesta 47,52 Datum: 1. Juni

800 m Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Roberto Parra 1:44,97 2 Giuseppe D’Urso 1:45,27 3 Nico Motchebon 1:45,98 4 David Strang 1:46,38 5 Bruno Konczylo 1:46,53 6 Anatoli Jakimowitsch 1:46,80 7 Martin Enholm 1:47,05 8 Tomi Kankare 1:47,78 9 Sergej Koschewnikow 1:49,80 Datum: 2. Juni

1500 m Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Fermín Cacho 3:40,24 2 Rüdiger Stenzel 3:40,53 3 Anthony Whiteman 3:41,21 4 Mickaël Damian 3:42,06 5 Jörgen Zaki 3:42,10 6 Gennaro Di Napoli 3:42,26 7 Andrzej Sadoroschni 3:45,96 8 Igor Lisitsyn 3:48,95 9 Sami Valtonen 3:50,65 Datum: 1. Juni

3000 m Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Dieter Baumann 7:57,19 2 Isaac Viciosa 7:57,80 3 Alessandro Lambruschini 7:58,44 4 Éric Dubus 8:05,84 5 Kent Claesson 8:07,81 6 Sergei Drygin 8:08,25 7 Jukka Savonheimo 8:08,42 8 Gary Lough 8:11,44 9 Igor Lishynskyy 8:25,24 Datum: 2. Juni

5000 m Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Gennaro Di Napoli 13:52,34 2 Manuel Pancorbo 13:55,18 3 Abdellah Béhar 13:57,15 4 Keith Cullen 14:00,61 5 Wener Kaschajew 14:06,33 6 Serhij Lebid 14:08,24 7 Jonny Danielson 14:24,99 8 Jirka Arndt ^ 14:32,70 9 Pasi Mattila 14:46,30 Datum: 2. Juni

110 m Hürden Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Florian Schwarthoff 13,20 2 Colin Jackson 13,63 3 Jewgeni Petschonkin 13,64 4 Dimitri Kolesnitschenko 13,75 5 Dan Philibert 13,77 6 Claes Albihn 13,84 7 Antti Haapakoski 13,96 8 Mauro Rossi 14,18 9 Miguel de los Santos 16,11 Datum: 1. Juni

Wind: −0,3 m/s

400 m Hürden Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Fabrizio Mori 49,45 2 Jonathan Ridgeon 49,84 3 Sven Nylander 50,18 4 Jimmy Coco 50,27 5 Ruslan Maschtschenko 50,54 6 Steffen Kolb 51,08 7 Íñigo Monreal 51,48 8 Petteri Pulkkinen 52,44 9 Volodymyr Dobydynov 52,88 Datum: 2. Juni

3000 m Hindernis Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Steffen Brand 8:30,09 2 Angelo Carosi 8:32,50 3 Justin Chaston 8:33,59 4 Wladimir Pronin 8:36,38 5 Nadir Bosch 8:37,20 6 Antonio Peula 8:41,42 7 Ville Hautala 8:45,33 8 Alexei Pazerin 8:48,78 9 Patrik Flink 9:02,14 Datum: 2. Juni

4 × 100 m Staffel Platz Besetzung Land Zeit (s) 1 Konstantin RurakSergey OsovicOleg KramarenkoWladyslaw Dolohodin 38,53 2 Giovanni PuggioniEzio MadoniaAngelo CipolliniSandro Floris 38,66 3 Kevin WilliamsDarren BraithwaiteJason JohnDarren Campbell 38,67 4 Holger BlumeMarc BlumeMichael HukeChristian Konieczny 38,78 5 Pawel GalkinAlexander SokolowAndrei GrigorjewAlexandr Porchomowski 38,94 6 Frutos FeoVenancio JoséJordi MayoralFrancisco Navarro 39,13 DNF Harri KiveläSami LänsivuoriAri PakarinenTero Ridanpää Christophe ChevalRegis GroisardPascal ThéophilSébastien Carrat DSQ Patrik StreniusTorbjörn ErikssonLars HednerPeter Karlsson Datum: 1. Juni

4 × 400 m Staffel Platz Besetzung Land Zeit (min) 1 Mark RichardsonJamie BaulchMark HyltonDu’aine Ladejo 3:03,38 2 Uwe JahnKarsten JustKai KarstenRico Lieder 3:03,53 3 Pierre-Marie HilaireMarc FoucanWilly MigerelJean-Louis Rapnouil 3:05,05 4 Innokenti ScharowSergei WoroninSergei PodresDmitri Kossow 3:05,80 5 Rostyslav MestechkinWadim OgijRoman GalkinWalentin Kulbatski 3:09,46 6 Carlos VelascoMiguel CuestaLuis FloresÍñigo Monreal 3:09,86 7 Marko GranatMathias SundinJimisola LaursenNiklas Wallenlind 3:09,91 8 Fabrizio MoriAshraf SaberMarco VaccariAndrea Nuti 3:10,69 9 Tommi HartonenPetteri PulkkinenMats LönnqvistKarl Louramo 3:14,15 Datum: 2. Juni

Hochsprung Platz Athlet Land Höhe (m) Versuchsserie (m) 2,06 2,11 2,15 2,18 2,21 2,24 2,27 2,30 1 Arturo Ortiz 2,27 – – o – xo o o xxx 2 Leonid Pumalainen 2,27 – – o – xxo o o xxx 3 Dalton Grant 2,27 – – o o o – xo xxx 4 Wolfgang Kreißig 2,27 – – o – o xo xo xxx 5 Alessandro Canale 2,24 – o o o o xxo xxx 6 Joël Vincent 2,24 – xo o – o xxo xxx 7 Stefan Holm 2,21 – o o xxo o xxx 8 Juri Sergijenko 2,21 o o o o xxo xxx 9 Vesa Piira 2,18 o xo xo o xxx Datum: 1. Juni

Stabhochsprung