mini|Hans-Martin Heinemann mini|hochkant=1.5|Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann mit Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann in der Marktkirche zum Auftakt der 6. Langen Nacht der Kirchen in Hannover Hans-Martin Heinemann (* 1. September 1953Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur 25. Landessynode, Wahlkreis I, am 29.09.2013, von August 2013 in Watzenborn-Steinberg)Ingrid Spieckermann (Verantw.): auf der Seite cmsbox.kondek.de/sprengel.evlka.de, zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2013 ist ein deutscher Theologe, evangelischer Pastor. Bis 2019 war er als Stadtsuperintendent oberster theologischer Repräsentant des Stadtkirchenverbandes Hannover mit 61 Gemeinden in Hannover, Garbsen und Seelze sowie Vorsitzender der Stadtkirchenvorstandes und Inhaber der ersten Pfarrstelle an der Marktkirche Hannover.Thorsten Fuchs: Stadtsuperintendent ... (siehe Literatur)
Leben mini|links|Heinemann und Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch während der Solidaritätstafel auf der Georgstraße
mini|Während der Solidaritätstafel 2012 mit seinem katholischen Kollegen Martin Tenge, Propst an der Basilika St. Clemens
mini|Doris Schröder-Köpf, Landesbischof Ralf Meister, Hans-Martin Heinemann und Professor Gudrun Schröfel vom Mädchenchor Hannover 2012 vor der Christuskirche
Hans-Martin Heinemann studierte Theologie und KirchenmusikHinrich Bergmeier (Vorsitzender): auf der Seite internationales-chorzentrum.de, abgerufen am 18. Oktober 2013 in Frankfurt am Main und Marburg, Noch während seiner Studienzeit absolvierte er eine Ausbildung an der Orgel, nach dem Studium sein Vikariat von 1977 bis 1979 in Lehrbach und Erbenhausen. Seine erste Pfarrstelle wurde 1979 die Stephanuskirche in Wiesbaden. In der Kurbadestadt war er von 1982 bis 1990 als Jugendpfarrer tätig. „In dieser Zeit initiierte er zentrale Jugendgottesdienste, entwickelte die Partnerschaftsarbeit mit DDR-Jugendpfarrern weiter“ und unterrichtete parallel an verschiedenen Oberstufen Wiesbadens.
Zu seiner Zeit als Jugendpfarrer machte Heinemann auch erste Erfahrungen in der Stadt Hannover: Während des Deutschen Evangelischen Kirchentages 1983 hatte er mit seinem hannoverschen Jugendpfarrer-Kollegen Walter Lampe und 60 Ehrenamtlichen vier Tage lang einen „Gute-Nacht-Treff“ organisiert. Zwei Jahre später lernte Hans-Martin Heinemann 1985 vor der Marktkirche in Hannover seine spätere Ehefrau kennen,Thorsten Fuchs: in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 13. März 2013, abgerufen am 19. Oktober 2013 die gebürtige Hannoveranerin Edeltraud Glänzer.
1991 wurde Heinemann zunächst stellvertretender, 2000 dann hauptamtlicher Dekan in Wiesbaden. In dieser leitenden Funktion hatte er über 43 Kirchengemeinden die Personalverantwortung für 80 Pastoren und rund 30 weitere Mitarbeiter.
Im März 2010 wurde Heinemann – gegenüber seinem Mitbewerber Pastor Bernd Schwarze aus Lübeck – in Hannover als Nachfolger von Wolfgang Puschmann zum neuen Stadtsuperintendenten gewählt.
Zu Beginn seiner leitenden Stellung in Hannover erklärte Heinemann entschieden, er wolle bei dem Reform- und Konzentrationsbedarf der hannoverschen Kirchengemeinden mit ihren rund 210000 Mitgliedern „die Menschen in den anstehenden Prozessen fordern, aber sie auch mitnehmen“. Bei Fusionen oder gar Abrissen überzähliger Kirchengebäude wären die „Trauerprozesse“ der Menschen ernstzunehmen.
Als weiteres Ziel nannte Heinemann die Einmischung in öffentliche Debatten sowie die Kontaktsuche zu Vereinen, Parteien und Unternehmen. Hans-Martin Heinemann war bis 2019Pressemitteilung, kirche-hannover.de, 25. Juni 2026 Vorsitzender der Kulturstiftung MarktkircheJoachim Stever (Ansprechpartner): , auf der Seite kirche-hannover.de, abgerufen am 20. Oktober 2013 sowie von 2019 bis Januar 2026 Vorsitzender des Fördervereins Internationales Chorzentrum Christuskirche Hannover e.V.
Hans-Martin Heinemann hat drei Kinder.
Literatur Thorsten Fuchs: Stadtsuperintendent / Heinemann ist neuer Kirchenchef von Hannover in der online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 10. März 2010, zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2013
Weblinks
Der Stadtsuperintendent auf der Seite www.kirche-hannover.de, zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2013
Einzelnachweise
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