Drecksau (Originaltitel: Filth, ) ist ein schottischer Film aus dem Jahr 2013 von Jon S. Baird. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Irvine Welsh. Die Hauptrolle spielt James McAvoy. Er spielt einen Edinburgher Polizisten mit exzentrischen, bigotten Verhaltensweisen und bipolarer Störung.
Der Film startete am 27. September 2013 in Schottland und am 4. Oktober im übrigen Großbritannien sowie in Irland. Der deutsche Kinostart war am 17. Oktober 2013.
Handlung Bruce Robertson ist ein korrupter Edinburgher Polizist, der trinkt und kokainsüchtig ist. Seine beruflich bedingte Machtposition missbraucht er für kleine Spielchen, Intrigen im Kollegenkreis und sexuelle Eskapaden. Sogar seinen einzigen, etwas naiven Freund Clifford bringt er immer wieder in Schwierigkeiten. Mit allen Mitteln versucht er, den Wettlauf um eine Beförderung gegen seine Kollegen zu gewinnen. Als sein Vorgesetzter ihm den Fall der Ermordung eines japanischen Gaststudenten überträgt, sieht er seine Chance gekommen, sich zu profilieren. Die Arbeit am Fall setzt ihm jedoch sichtlich zu und er leidet unter immer stärkeren Halluzinationen.
Es stellt sich heraus, dass Robertson eine bipolare Störung und eine dissoziative Identitätsstörung hat und als Kind versehentlich seinen Bruder getötet hat. Außerdem wurde er von seiner Frau verlassen, die ihm auch jeglichen Kontakt zur gemeinsamen Tochter untersagt. Um seiner Frau weiter nahe zu sein, trägt er in seiner Freizeit ihre Kleidung.
Während er in den Kleidern seiner Frau durch die Straßen läuft, gerät er in eine Schlägerei mit der Gang, die für den Tod des Gaststudenten verantwortlich ist. Er schafft es zwar, den Anführer zu überwältigen und ihn zu töten, anschließend wird er aber von seinen Kollegen aufgegriffen. Robertson verpasst damit nicht nur seine Chance auf die Beförderung, sondern wird als Folge der Ereignisse sogar zum Constable, zum einfachen Streifenpolizisten, degradiert, während sein Kollege Ray Lennox zum Detective Inspector befördert wird.
Der Film endet damit, dass sich Clifford gerade ein Band ansieht, auf dem sich Bruce für seine Taten bei ihm entschuldigt. Bruce bereitet sich auf einen Suizid durch Erhängen vor, als er von einer Frau und deren Kind, die er undeutlich durch die Glaseinfassung seiner Eingangstür sieht, unterbrochen wird. Robertson wendet sich, die vierte Wand durchbrechend, direkt ans Publikum und wiederholt seinen Leitspruch „Die Regeln gelten ohne Wenn und Aber!“ ein letztes Mal, woraufhin der Stuhl unter ihm umkippt.
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Deutsche Produktion Die deutsche Fassung wurde von TV+Synchron Berlin produziert.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2013 Kategorie:Britischer Film Kategorie:Thriller Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Literaturverfilmung