mini|Wagen des Gattungsbezirks Trier (Fährbootwagen) Gattungsbezirk war eine Klassifikation von Eisenbahngüterwagen bei der Deutschen Reichsbahn.

Nachdem die Deutsche Reichsbahn 1920 gegründet worden war, wurden ab 1921 alle Güterwagengattungen mit gleichen oder ähnlichen Verwendungsmöglichkeiten in Gattungsbezirke zusammengefasst. Diese trugen die Namen einer Reichsbahndirektion, später auch anderer Städte. Ab 1922 wurden die Wagen umgezeichnet, 1924 war dies weitgehend abgeschlossen.

+ Gattungsbezirke der Deutschen Reichsbahn ab 1921 Gattungsbezirke Gattungszeichen Wagenart Bauart Zeitraum Altona, später Hamburg V Verschlagwagen L, V, A, G 1922–1937 Augsburg S zwei- und dreiachsige Schienenwagen L, V, A, G 1922–1945 Berlin Gk Kühlwagen L, V, A, G 1922–1945 Breslau Om offene Güterwagen L, V, A, G 1922–1945 Dresden G und GG gedeckte großräumige Wagen L, V, A, G 1922–1945 Elberfeld, später Wuppertal K Klappdeckelwagen L, V, A 1922–1930 Erfurt X offene Arbeitswagen L, V, A, G 1922–1945 Essen Om offene Wagen V, G 1922–1945 Kassel (Cassel) G gedeckte Wagen V, A 1922–1945 Köln SS vier- und mehrachsige Schienenwagen (Flachwagen) L, V, A, G 1922–1945 München G gedeckte Wagen Verbandsbauart 1922–1945 Nürnberg O offene Wagen Verbandsbauart 1922–1945 Regensburg H Drehschemelwagen L, V, A 1922–1945 Stuttgart R Rungenwagen L, V, A, G 1922–1945 Legende: L = Länderbahnbauart V = Verbandsbauart A = Austauschbauart G = geschweißte Bauart

Siehe auch Zusätzliche Gattungsbezirke ab 1926 Zusätzliche Gattungsbezirke ab 1935 Zusätzliche Gattungsbezirke ab 1942

Kategorie:Schienengüterverkehr Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik Kategorie:Deutsche Reichsbahn (1945–1993) Kategorie:Deutsche Reichsbahn (1920–1945)