Die Communauté de communes du Val de Cher ist ein französischer Gemeindeverband mit der Rechtsform einer Communauté de communes im Département Allier in der Regionen Auvergne-Rhône-Alpes. Sie wurde am 3. Februar 2000 gegründet und umfasst sieben Gemeinden. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ort Audes., abgerufen am 30. September 2016.
Historische Entwicklung Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 fusionierten die ehemaligen Gemeinden Givarlais, Louroux-Hodement und Maillet zur Commune nouvelle Haut-Bocage. Im gleichen Jahr verließ die Gemeinde Saint-Vitte den Gemeindeverband und wechselte in die Communauté de communes Berry Grand Sud.
Mitgliedsgemeinden
Geographie Lage Der Gemeindeverband liegt am Oberlauf des Flusses Cher etwa auf halber Strecke zwischen den Städten Bourges und Clermont-Ferrand. Landschaft Die Landschaft ist hügelig in Höhen zwischen 170 und 360 Metern ü. d. M. Der Fôret de Tronçais ist ein ausgedehntes Waldgebiet mit etwa 70 % Eichen und 20 % Buchen. Klima Das Klima wird in hohen Maße beeinflusst vom Zentralmassiv. Die sommerlichen Tagestemperaturen erreichen nur selten Höchstwerte von über 30 °C. An einigen Tagen im Winter fällt Schnee und die Temperaturen bewegen sich zeitweise im Frostbereich.
miniatur|hochkant|Totenleuchte von Estivareilles
Wirtschaft Alle 10 Mitgliedsgemeinden sind in hohem Maße von der Landwirtschaft (Ackerbau, Viehzucht und Milchwirtschaft) und vom Kleinhandwerk geprägt; Industriebetriebe gibt es in der Region nicht. Auch Weinbau und Wander-Tourismus spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Sehenswürdigkeiten Die leicht hügelige Landschaft lädt zu Wanderungen ein. Die einzige Monument von kulturhistorischer Bedeutung ist die Totenleuchte von Estivareilles.
Quellen
Val de Cher ValdeCher