Der Reißigwald mit Lochhaus ist ein Stadtteil von Plauen, des Verwaltungssitzes des sächsischen Vogtlandkreises. Der Stadtteil liegt im Stadtgebiet Nord. Der Stadtteil ist flächenmäßig identisch mit den Gemarkungen Reißigwald und Pfaffenhaus. Der Reißigwald wurde 1922 eingemeindet, die Gemarkung Pfaffenhaus folgte 1940.
Geographie mini|links|Der Lochbauernhof mini|links|Das Pfaffengut
Die Gemarkung Reißigwald besteht zu 92,4 % aus dem namensgebenden Waldgebiet und zu 1 % aus Landwirtschaftlicher Nutzfläche. Die restliche Fläche sind Straßen und IndustrieflächenGerd Kramer: Stadtentwicklung Plauen, Seite 64–65 in: Brigitte Unger, Werner Pöllmann u. a. (Hrsg.): Der Vogtlandatlas. Regionalatlas zur Natur, Geschichte, Bevölkerung, Wirtschaft und Kultur des Sächsischen Vogtlandes. 3. Auflage. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2007, ISBN 978-3-937386-18-8. Im äußersten Südosten befindet sich die städtische Kläranlage als einzige Bebauung.
Die Gemarkung Pfaffenhaus besteht zu 63,7 % aus landwirtschaftlicher Nutzfläche und zu 15,4 % aus Wald. An der südwestlichen Grenzen zur Gemarkung Reißigwald befindet sich das Pfaffengut, das heute als Vogtländisches Umwelt- und Naturschutzzentrum genutzt wird. An der südöstlichen Grenze liegt der Lochbauernhof, ein Gehöft von 1648, in dem heute eine Pension und ein Restaurant untergebracht sind.
Der Stadtteil Reißigwald mit Lochhaus liegt im Nordosten Plauens und grenzt an fünf weitere Stadtteile Plauens und eine Gemeinde im Vogtlandkreis.
Sehenswürdigkeiten
Weblinks
Stadtteile und Ortschaften In: Webauftritt der Stadt Plauen.
Einzelnachweise
Kategorie:Stadtteil von Plauen