mini|Porträt der Élise de Vère von Léopold-Émile Reutlinger

Constance Élise de Vère (* 1879 in Brüssel, Belgien;Angabe. ancestry.com † nach 1917) war eine französische Schauspielerin mit englischen Wurzeln.

Leben Ihr Vater Herbert Gardiner Shakespeare Williams, der sich auch Charles de Vere oder Charles Devere nannte, verfertigte Gerätschaften für Illusionisten und führte auch eigene Bühnenshows auf.Sir Charles Blake Cochran: The Secrets of a Showman. London 1925, S. 100 Die Mutter hieß Julia Ferrett; sie trat unter dem Namen „Okita“ auf. Charles de Vere hatte sein Geschäft für Zauberer zunächst in London, zog 1878 nach Brüssel und 1892 nach Paris.Lebensdaten Charles de Veres In: geniimagazine.com

Constance Elise de Vere hatte zahlreiche Geschwister: Claude Williams (* 1874), Caroline Florence de Vere (1875–1901), Cyrille de Vere (* 1881), Camille de Vere (1885–1909), Clairette de Vere (* 1886) und Clémentine Lisine de Vere (1888–1973), die in Shows als „Ionia“ auftrat.Familiendaten auf mundia.comVideo: Zur Biographie Clementine de Veres; hier wird noch ein Bruder namens Charles genannt. In: youtube.com

Nicht auszuschließen ist, dass sie in frühen Jahren unter dem Namen „Connie de Vere“ auftrat.Annonce von 1888 Auch die Falschschreibung Elsie de Vere taucht mitunter auf.

Um 1900 war Élise de Vère noch in Paris tätig, wo sie hinter Jeanne Dortzal den zweiten Platz in einem Schönheitswettbewerb im Olympia-Theater gewann.Bericht. (PDF) In: New York Times, 16. Juli 1899 Zahlreiche Aufnahmen, vor allem aus dem Studio Reutlinger,Seite mit Bildergalerie zeigen sie als jungen, attraktiven Bühnenstar. Zeitweise trat sie in Berlin und in Wien auf,Tim Bonyhady, Good Living Street: Portrait of a Patron Family, Vienna 1900. Pantheon 2011, ISBN 978-0-307-37880-4, S. 76 (Vorschau in der Google-Buchsuche) 1903 und 1904 war sie in dem Broadway-Stück Red Feather von Florenz Ziegfeld in New York zu sehen.Élise de Vère auf cabinetcardgallery.wordpress.com Darin spielte sie die Mademoiselle Fifine. In den USA wurde ihr Name „Elise de Vere“ oder „Elise De Vere“ geschrieben.Ziegfeld-Produktionen in der Internet Movie Database Als de Vères Wohnsitz galt weiterhin Paris;Passagierliste der Cleveland von 1910 sie hatte jedoch die britische Staatsbürgerschaft. Bis 1917 blieb sie unverheiratet.Passagierliste der Chicago von 1917 Im Dezember dieses Jahres heiratete sie plötzlich und ohne großes Aufhebens in Newark Frank Joseph Goldsoll.The Washington Times, 7. März 1918, S. 2

Chantant-Kaiserinnen Peter Altenberg erwähnt Élise de Vère in seinem Märchen des Lebens: „Schließlich waren sie ganz betrunken und hielten es für einen ganz passenden Abschluss dieses Liebesabenteuers, ja sogar in jeder Beziehung für den passendsten. Zum Schlusse schrieben sie natürlich eine Ansichtskarte an La Zarina, mit einem Texte, den sie bereits für die Chantant-Kaiserinnen Othérô, Cléo, Billie Burke, Elise de Vère, Minnie Ashley und Mage Lorrison-Osborne verwendet hatten.“Peter Altenberg: symbolon.de, S. 19

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