Eduard Moritz von Kries, in älterer Literatur auch Moritz Eduard von Kries, (* 28. Juli 1802 in Ostrowitt, Kreis Löbau, Westpreußen; † 4. Dezember 1889 in Oliva bei DanzigStaatliche Archivverwaltung der Deutschen Demokratischen Republik; Filmnummer: 208214, Evangelisch Mewe, Danzig, verfilmt in Lübeck am 19. Februar 1959, S. 462 Sterbetag: 4. Dezember 1889, 8 Uhr morgens, Beerdigung: 9. Dezember, Altersschwäche, 87 Jahre und 4 Monate alt, Regierungspräsident a. D. (online auf Ancestry.com; kostenpflichtig))Marcelli Janecki: Handbuch des Preußischen Adels, E. S. Mittler, Berlin 1892, S. 298. Digitalisat. war ein preußischer Verwaltungsjurist und Regierungspräsident von Gumbinnen in der Provinz Ostpreußen.Rolf Engels: Die preussische Verwaltung von Kammer und Regierung Gumbinnen (1724–1870), in: Studien zur Geschichte Preussens; Bd. 20, Grote, Köln / Berlin 1974, S. 57. ISBN 3-7745-6326-8. eingeschränktes Digitalisat.
Leben Moritz Eduards Großvater war Nathanael Kries, seine Nachfahren, wie auch der Vater von Moritz Eduard, Nathanael Gottlob von Kries (* 1772; † 1852) und Ehefrau Josephine Matthias (* 1781; † 1866), wurden 1840 zu Königsberg nobilitiert. Moritz Eduard selbst studierte Jura in Berlin und Königsberg i. Pr. Ab 1824 war er zwei Jahre Auskultator. Im Anschluss war er als Referendar am Oberlandesgericht in Marienwerder (Westpreußen) beschäftigt.
Bevor er die Stellung des Regierungspräsidenten antrat, wirkte von Kries als Vizeregierungspräsident in der Provinz Posen.Manfred Jehle (Hrsg.): Die Juden und die jüdischen Gemeinden Preussens in amtlichen Enquêten des Vormärz, in: Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; Bd. 82, K. G. Saur, München 1998, S. 144. ISBN 3-598-23226-8. eingeschränktes Digitalisat
Moritz Eduard Kries heiratete 1831 in Danzig Malwine Jachmann (* 1813; † 1898). Ihr Sohn Otto Eduard von Kries (* 1839; † 1916) wurde Fideikommissherr auf Kriesfelde (Smarzewo) im westpreußischen Kreis Marienwerder gelegen und gründete 1865 mit Martha von Dewall (* 1845; † 1920) eine Familie. Das Rittergut Smarzewo mit Vorwerk Czerwinsk hatte einen Umfang von 792 ha, davon waren 130 ha Forstbestand. Zum Gut gehörte 1903 eine Molkerei.
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1941, Jg. 33. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 313–314. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1909, Jg. 3, Justus Perthes, Gotha 1908, S. 452–453. Digitalisat
Einzelnachweise
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