mini|hochkant|Heilig-Geist-Kirche in Schweinfurt Anton Leipold (* 13. Juni 1870 in Würzburg; † 16. November 1939 in WiesbadenHessisches Landesarchiv, Sterbezweitbuch Standesamt Wiesbaden für das Jahr 1939, Bd. 5, Nr. 1961 (online auf Ancestry.de, kostenpflichtig)Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, 1. Juli 1940, S. 7 (Deutsches Zeitungsportal)) war ein deutscher Architekt, der um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Franken tätig war. Er war 1906 in Würzburg ansässigMathias Wiedemann: Dem romanischen Stilempfinden abgelauscht. Ein Ort der Zuflucht und der Einkehr. Die Heilig-Geist-Kirche in Schweinfurt. In: Mainpost vom 3. August 2010 (). und wird in einer Quelle auch als Bildhauer bezeichnet

1898 bis 1902 wurde die neoromanische Heilig-Geist-Kirche in Schweinfurt nach Leipolds Entwurf errichtet.Sabine Bruss: Das Werk des Architekten Ludwig Maier (1848–1915). Ein badischer Baumeister des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Ludwig, Kiel 2000, ISBN 3-933598-04-4, S. 228. 1902 war er anscheinend in Nürnberg tätig, möglicherweise handelt es sich dabei aber um eine Verwechslung mit einem Bildhauer Albert Leipold, der zu dieser Zeit an der Restaurierung bzw. Rekonstruktion des Schönen Brunnens mitwirkte.Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Bayern. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1979, S. 634. („Bekrönung des Gitters von A. Leipold, 1902.“) Spätestens 1906 war er mit der Bebauung des ehemals Gablerschen Terrains zwischen der Siligmüller- und der Seelbergstraße in Würzburg beschäftigt.Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde-Angelegenheiten der Stadt Würzburg. Bände 14–16. Würzburg 1906, S. 149.

Einzelnachweise

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