Corinne von Lebusa (* 1978 in Herzberg) ist der Künstlername einer deutschen Malerin.

Leben Lebusa ist der Name des Dorfes im Osten Deutschlands, nach dem sich die Künstlerin benannt hat.Helga Reichart: Surreales zum Liebesleben, Salzburger Nachrichten, Kultur, 12. November 2009 1998 begann sie ein Studium in der Fachrichtung Mode- und Graphikdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und setzte es 2001 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Fachklasse Malerei bei Arno Rink fort. 2005 bis 2008 war sie Meisterschülerin von Neo Rauch, von dem sie ihr Diplom der Malerei erhielt. 2010 erkannte ihr die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ein Arbeitsstipendium zu. Corinne von Lebusa lebt und arbeitet in Leipzig.

Werk Lebusa gilt als eine Repräsentantin der zweiten Generation der „Neuen Leipziger Schule“. Sie arbeitet mit Zeichenstiften, Aquarell- und Ölfarben und schafft meist kleinformatige, surreale Collagen und Zeichnungen, in denen sie das Beziehungsgeflecht der Geschlechter thematisiert. Die Kunsthistorikerin Karin Pernegger über Lebusas Bilder: .. Aus dem Begleittext zum Ausstellungskatalog

Eine Serie ihrer Zeichnungen und Collagen aus den Jahren 2001 bis 2011 wurden 2011 von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden angekauft.

Ausstellungen (Auswahl) Solo 2017 Herz frisst Liebe, Levy Galerie, Hamburg 2013 Halt mich, oder halt nicht, Galerie Jette Rudolph, Berlin 2011 Mein geliebter Knecht, Galerie Kleindienst, Leipzig 2009 Ich geh mit dir wohin ich will, Galerie der Stadt Schwaz (Österreich) 2008 Schön ist die Jugend, Galerie Kleindienst, Leipzig 2008 Body Sweet, Helene Nyborg Contemporary, Valby (Dänemark)Corinne von Lebusa: BODY SWEET (Pressetext), Kunstaspekte

Beteiligungen

2022: „Corinne von Lebusa, Inga Kerber, Moritz Schleime - Mamma mia amore mio“, Museum Bensheim, Bensheim 2016: „Vielleicht auch nur ein Nachhall dessen, was war, ist oder sein wird“, Galerie Jens Goethel, Hamburg 2013: Du bist mein Spiegel, Part 1: Girls, Potemka Contemporary Art, LeipzigDu bist mein Spiegel / You are my mirror. Girls and Boys-Ausstellung in zwei Teilen. Potemka Contemporary Art 2013: 20. Leipziger Jahresausstellung20. Leipziger Jahresausstellung 2011: Das Ohr von Giacometti – (Post-)Surreale Kunst von Meret Oppenheim bis Mariella Mosler, Galerie Levy, HamburgAusstellungsbesprechungen, Portal Kunstgeschichte, 16. Februar 2011 2010: 44. Art Cologne, New Positions44. ART COLOGNE 2010, New Positions. Kunstaspekte. 2009: Lubok. Originalgrafische Bilderbücher, Museum der bildenden Künste Leipzig 2007: SWING, Galerie Jens Goethel, Hamburg

Sammlung Zeichnungen und Collagen 2001 bis 2011, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ausstellungskataloge Lebusa. Ich geh mit dir wohin ich will, Begleittext von Karin Pernegger, Katalog zur Ausstellung in der Stadtgalerie Schwaz 2009, Lubok Verlag Leipzig 2009, ISBN 978-3-941601-28-4 Das Ohr von Giacometti. (Post-)Surreale Kunst von Meret Oppenheim bis Mariella Mosler. Mit einem Textbeitrag von Belinda Grace Gardner, Kerber Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86678-478-9

Weblinks Corinne von Lebusa auf Artfacts

Porträt auf Galerie Kleindienst

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Leipzig) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1978 Kategorie:Frau