mini|hochkant|Hans Heinrich XVI. von Hochberg im Jahre 1903. Motiv: Sport und Salon 30 Mai 1903. Hans Heinrich XVI. Graf von Hochberg Freiherr zu Fürstenstein (* 19. Mai 1874 in Rohnstock; † 13. Februar 1933 in BerlinOtto Gerlach (Hrsg.): Kösener Corpslisten 1960. C. L. Mettcker & Söhne Jever. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, 9 (Corps), 771 (Lfd. Nr. dort).) war ein deutscher Gutsbesitzer und Landwirtschaftsfunktionär.

Leben mini|hochkant|Schloss Rohnstock. Hochberg entstammte einer schlesischen Adelsfamilie. Geboren als Sohn des Diplomaten, Intendanten und Komponisten Bolko von Hochberg erlangte Hans Heinrich von Hochberg das Abitur am Wilhelms-Gymnasium Berlin. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn, München und Breslau. 1894 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.Otto Gerlach (Hrsg.): Kösener Corpslisten 1930. Im Verlag der Deutschen Corpszeitung, Frankfurt am Main 1930, 11, 771 Im Anschluss an das Studium trat er 1895 in das Regiment der Gardes du Corps ein. Ab 1902 wurde er zur Botschaft nach Rom als Gehilfe des Militärattaché kommandiert. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Leitung seiner schlesischen Liegenschaften, insbesondere des Gräflich von Hochberg’schen Familienfideikommisses Rohnstocker Linie, das er 1926 erbte. Am Ersten Weltkrieg war er als Rittmeister der Reserve im Westen beteiligt, zuletzt beim Generalgouvernement in Brüssel eingesetzt.

Graf von Hochberg war Direktor der Oels-Militscher Fürstentumslandschaft. Er war Präsident des Schlesischen Fischereivereins, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Karpfen- und Schleienproduzenten e. V. und Mitglied des Fischereiausschusses der Hauptlandwirtschaftskammer.

Literatur Friedrich Karl Devens: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Selbstverlag, Düsseldorf 1902, S. 233. Hochberg, Hans, Heinrich, Graf v. In: Robert Volz: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Band 1: A–K. Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, S. 771–772. . Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser. (Hofkalender). 1942. Jg. 179, III. Abt. A (Uradel), Justus Perthes, Gotha 1941, S. 419. Christoph Franke et al.: Genealogisches Handbuch der Fürstlichen Häuser 2004. Band XVII, Band 133 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, Abt. III A, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2004, ISBN 3-7980-0833-7, , S. 504.

Weblinks Museum Digital-Sachsen-Anhalt: Bildnis der Eltern, Bolko von Hochberg und Eleonore, geb. Prinzessin von Schoenaich-Carolath

Einzelnachweise

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