Die Glockengießerei Grassmayr war von 1791 bis 1914 eine Glockengießerei in Feldkirch in Vorarlberg und war eine Nebenlinie der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck.

Der Betrieb oder ein Vorläufer muss schon im frühen 17. Jahrhundert bestanden haben. Der am 16. Mai 1601 geborene Johann Grassmayr aus Innsbruck absolvierte die Glockengießerlehre bei seinem Onkel Jakob Veit Grassmayr in Feldkirch, um dann später in Innsbruck zu wirken.

Werke 1804: sechsstimmiges Geläut von St. Jodok (jetzt Münster) Schruns, im 1. Weltkrieg eingeschmolzen 1821/1822: sechs Glocken der Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt in Chur 1822/1846: Zwei Glocken der katholischen Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Altstätten im Bistum St. Gallen 1857: Umguss der Glocke des Katzenturmes in Feldkirch durch Josef Anton Grassmayr II. um 1868: vier Glocken für St. Martin (Bürs), im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenHans Jäger: Geschichte der Pfarrgemeinde Bürs 1899: Vier Glocken mit insgesamt 4779 kg für die Pfarrkirche Silbertal (1916 eingeschmolzen)akustische Kirchenführung (mp3-Audio, ca. 13:30 Minuten lang) anläßlich 130 Jahre Pfarrkirche Silbertal. 1906: Schiffsglocke des österreichischen Flaggschiffs auf dem Bodensee Austria, „gegossen von Gebr. Grassmayr in Feldkirch 1906“. 1910: Glocken der Katholischen Pfarrkirche Camuns in Graubünden

Weblinks Vorarlberg Chronik: Die Familie Graßmayr in Feldkirch

Einzelnachweise

Kategorie:Glockengießerei Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Österreich) Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Vorarlberg) Kategorie:Unternehmen (Feldkirch) Kategorie:Unternehmensgründung 1791 Kategorie:Aufgelöst 1914