Friedrich Wilhelm Dombois (* 25. März 1890 in Schöneberg bei Berlin; † 25. August 1982 in Essen)Sterberegister des Standesamtes Essen I Nr. 2490/1982. war ein deutscher Verwaltungsjurist und Landrat. Dombois wirkte als Landrat im Kreis Prenzlau (1920–1922), im Kreis Stolp (1922–1937) und bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Kreis Düsseldorf-Mettmann, Rheinprovinz (1937–1945).Rüdiger Bergien: Die bellizistische Republik: Wehrkonsens und "Wehrhaftmachung", S. 314. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search). Von 1940 bis 1942 amtierte er daneben als Landrat vertretungsweise im Rhein-Wupper-Kreis.Gerhard Schulze (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 11/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, S. 558. (Online; PDF 2,19 MB).

Dombois war in der Weimarer Republik Mitglied des deutschnationalen Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten. Wegen dieser Mitgliedschaft wurde im April 1933 seine Anmeldung als NSDAP-Mitglied nicht angenommen. Im Herbst 1933 wurde der Stahlhelm als SA-Reserve in die SA überführt; Dombois wurde damit Mitglied der SA. Am 15. Dezember 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.857.501).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6651158https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_3294ae08-a4ff-4641-9604-b4c86fa3cac0

Weblinks Friedrich Wilhelm Dombois im Kreislexikon Mettmann

Einzelnachweise

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