Wilhelm Gaßner (* 5. April 1906 in Stammham bei Ingolstadt; † 14. Juni 1959 in Neuburg a.d.Donau) war ein deutscher Politiker (CSU).

Werdegang Gaßner besuchte das humanistische Gymnasium und studierte Chemie. Im Anschluss war er bei Industrieunternehmen, darunter Carl Zeiss und Daimler-Benz tätig. Es folgte eine mehrjährige Tätigkeit als Eisenhüttenmann im Heereswaffenamt.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Neuburg a.d.Donau zurück und wurde hauptamtlicher Leiter des Ernährungsamts.

Politik 1948 wurde er zum Landrat des Landkreises Neuburg a.d.Donau gewählt, wurde 1952 und 1956 im Amt bestätigt und übte es bis zu seinem Tod aus.

Am 23. Oktober 1953 rückte er für den verstorbenen Georg Gromer in den Bayerischen Landtag nach, dem er bis zu seinem Tod angehörte. 1954 und 1958 wurde er im Stimmkreis Neuburg an der Donau-Stadt, Neuburg an der Donau-Land direkt gewählt. Im Landtag gehörte er zeitweise dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr sowie dem Ausschuss für Fragen des Beamtenrechts und der Besoldung an.

Weblinks

Wilhelm Gaßner im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung

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