Klaus Odening (* 29. Dezember 1932 in LeipzigKürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 18. Ausgabe (2001). Bd. 2, S. 2300.) ist ein deutscher Zoologe und Parasitologe.
Leben Odening studierte von 1950 bis 1954 Biologie an den Universitäten Rostock und Halle und promovierte 1958 in Halle. An der Akademie der Wissenschaften Berlin baute er den parasitologischen Arbeitsbereich der Zoologischen Forschungsstelle im Tierpark auf. 1965 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin habilitiert. 1967 wurde er Ehrenmitglied der Allunionsgesellschaft der Helminthologen an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. 1976 wurde er zum Professor für Zoologie ernannt.Theo Hiepe: Prof. Dr. Klaus Odening – ein Leben für die Parasitologie. In: Milu, Wissenschaftliche und kulturelle Mitteilungen aus dem Tierpark Berlin. Bd. 9 (1998), S. 472–476.
Von 1980 bis 1996 war er Chefredakteur der Zeitschrift Angewandte Parasitologie.
Schriften (Auswahl) Entwicklungswege der Schmarotzerwürmer oder Helminthen, 1969 Der Große Leberegel und seine Verwandten, 1971 Parasitismus: Grundfragen und Grundbegriffe, 1974 Parasiten – Geißel der Menschheit? (= Akzent-Reihe Band 40), 1979 Antarktische Tierwelt, 1984
Einzelnachweise
Kategorie:Zoologe Kategorie:Parasitologe Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1932 Kategorie:Mann