Der Begriff Wertschöpfungsstruktur wird in der betriebswirtschaftlichen Organisationsliteratur z. T. synonym zu Aufbauorganisation oder Struktur verwendet, um die Ausrichtung auf die Wertschöpfung als zentrales Ziel unternehmerischer Tätigkeit zu betonen.Erich Gutenberg: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band 1: Die Produktion. Springer Verlag, Berlin, 18. Auflage 1971, ISBN 3-540-05694-7.

Die Wertschöpfungsstruktur umfasst alle dauerhaften Regelungen, die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten Stellen und Stellenmehrheiten zuweisen.Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry: Wertschöpfungsorientierte Organisation: Architekturen – Prozesse – Strukturen. Gabler Verlag, Wiesbaden 2012. ISBN 978-3-8349-3691-2. Wesentliche Merkmale sind einzelne Strukturelemente, die sogenannten Organisationseinheiten, und deren Beziehungen zueinander, insbesondere deren hierarchische Über- und Unterordnung (Hierarchie).

Neben der Wertschöpfungsarchitektur und den Wertschöpfungsprozessen stellt die Wertschöpfungsstruktur das dritte Element der wertschöpfungsorientierten Organisationsgestaltung dar.

Literatur

Kategorie:Planung und Organisation