mini|Wilhelm-Klemm-Preis Der Wilhelm-Klemm-Preis ist ein Chemiepreis, der seit 1984 von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vor allem für Leistungen in der anorganischen Chemie vergeben wird. Er erinnert an den bedeutenden Anorganiker Wilhelm Klemm, der lange in Münster gewirkt hat und auch international bekannt war. Der Preis wurde von der Degussa AG gestiftet.

Der Preis besteht aus einer Goldmünze, aus einer Urkunde und einem Geldbetrag. In die Goldmünze sind die Elemente eingraviert, die Klemm am meisten beschäftigt haben. Er wird meist alle zwei Jahre vergeben. Die Finanzierung erfolgt seit 1996 aus einem Sondervermögen bei der GDCh.

Inhaber des Wilhelm-Klemm-Preises 1985 Arndt Simon, Stuttgart 1987 Hans Bock, Frankfurt/Main 1989 Kurt Dehnicke, Marburg 1991 Hanskarl Müller-Buschbaum, Kiel 1993 Dieter Fenske, Karlsruhe 1995 Wolfgang A. Herrmann, München 1997 Bernt Krebs, Münster 1999 Welf Bronger, Aachen 2000 Karl Wieghardt, Mülheim/Ruhr 2001 Konrad Seppelt, Berlin 2003 Günter Schmid, Essen 2005 Heinrich Vahrenkamp, Freiburg 2007 Wolfgang Schnick, München 2009 Michael Veith, Saarbrücken 2011 Ferdi Schüth, Mülheim/Ruhr 2013 Manfred Scheer, Regensburg 2015 Thomas Fässler, München 2017 Hansjörg Grützmacher, Zürich 2019 Wolfgang Bensch, Kiel 2023 Michael Ruck, Dresden 2025 Roland A. Fischer, München

Weblinks Seite der Gesellschaft Deutscher Chemiker über den Wilhelm-Klemm-Preis

Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung der Gesellschaft Deutscher Chemiker Kategorie:Erstverleihung 1985