mini|hochkant=1.2|Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004 mini|Bosco Luganese, historisches Luftbild von Werner Friedli (Fotograf) (1954) mini|hochkant=.8|Bosco Luganese und Hotel Villa Margherita, historisches Luftbild von Werner Friedli (1954) Bosco Luganese ist Teil der Tessiner Gemeinde Bioggio im Kreis Agno des Bezirkes Lugano.

Geographie Bosco Luganese liegt auf an einem Hang unterhalb der Alpe Agra zwischen der Ebene des Vedeggio im Osten und dem Tobel des Riale Roncaccio im Westen. Das Dorf liegt rund vier Kilometer westnordwestlich von Lugano, rund einen Kilometer nördlich von Bioggio sowie einen Kilometer ostnordöstlich von Cademario. Das Siedlungsgebiet wird mit Ausnahme der Zufahrtsstrasse vollständig von Wäldern umgeben.

Geschichte Das ursprünglich unter dem Namen Terre del Bosco zur Gemeinde und Pfarrei Cademario gehörende Dorf wurde 1783 zur Gemeinde und 1807 zur Pfarrei erhoben. Die Gemeinde hiess bis 1912 offiziell Bosco. Eine Kaplanpfründe wurde dort 1658 gestiftet.Bosco Luganese auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 30. Juni 2017).

Bosco Luganese fusionierte am 4. April 2004 mit der Gemeinde Bioggio. Bosco Luganese bildet aber nach wie vor die eigenständige Bürgergemeinde Bioggio-Bosco Luganese-Muzzano-Agnuzzo.Patriziato di Bioggio-Bosco Luganese-Muzzano-Agnuzzo (mit Foto) auf patriziatidelmalcantone.ch

Bevölkerung Obwohl der Bevölkerungszuwachs begrenzt ist, haben die schöne Lage und die Nähe zu Lugano in den letzten Jahrzehnten die Entwicklung von Wohnraum begünstigt (81 % der Pendler im Jahr 1990).Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 395, ISBN 978-88-7713-482-0.

Verkehr Das Dorf ist durch eine Nebenstrasse erschlossen, die nach Cademario sowie nach Bioggio führt. In Bioggio trifft diese auf die Strada Regina, die nach Manno führt, wo sich der Anschluss an die A2 befindet. Der Flughafen Lugano befindet sich in direkter Nähe.

Veranstaltungen Die CantinataCantinata Bosco Luganese (1990) (italienisch) auf lanostrastoria.ch/entries/

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Sant’Abbondio, die 1580 erwähnt und 1767 vergrössert wurde, ist Sankt Abbondio geweiht. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass der Ort im Mittelalter dem Kloster Sant’Abbondio in Como gehörte, das seine Ländereien von seinen Massari bewirtschaften liess (im Inventar von 1270 sind neun aufgeführt) Betkapelle

Persönlichkeiten

Literatur Adolfo Caldelari: Bosco Luganese. In: Arte e Storia nel Ticino. ETT, Locarno 1975, S. 122–123.

Plinio Grossi: Bosco Luganese. In: Il Malcantone. Guida Galli-Tamburini, 2. Auflage, Fontana Print S.A. Pregassona 1984, S. 145. Simona Martinoli u. a.: Bosco Luganese. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 395. Giovanni Maria Staffieri: Bosco Luganese. In: Malcantone. Testimonianze culturali nei comuni malcantonesi. Lugano-Agno 1985, S. 98–99, 91. Celestino Trezzini: Bosco Luganese. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 2: Basel – Egnach, Attinger, Neuenburg 1924, S. 318 (Digitalisat) (abgerufen am 3. Juli 2017).

Weblinks

Webauftritt der Gemeinde Bioggio Amt für Statistik des Kantons Tessin: Bioggio (italienisch) Bioggio-Bosco Luganese: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin Ticinoinfoto: Kirche Sant'Abbondio auf www.flickr.com

Einzelnachweise

Kategorie:Bioggio Kategorie:Ort im Kanton Tessin Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz Bioggio Kategorie:Ersterwähnung 1335 Kategorie:Gemeindeauflösung 2004