Frithjof Aurich (* 9. Oktober 1933; † 16. September 2013 in Allensbach), Südkurier war ein deutscher Physikochemiker und Professor für Physikalische Chemie an der Technischen Universität Berlin.

Leben und Werk Frithjof Aurich diplomierte 1961 an der TH Stuttgart unter Karl Seiler über Leitfähigkeitsmessungen an hochreinem Germanium (Anmerkungen) und wurde 1965 ebendort promoviert (Eine Apparatur zur Messung der Fluoreszenzpolarisation und deren Anwendung auf einige Lösungen aromatischer Verbindungen). Nach seinem Wechsel an die Technische Universität Berlin (TU Berlin) wurde er 1968 Oberassistent am Institut für Physikalische Chemie (Iwan N. Stranski-Institut). 1972 erfolgte seine Ernennung zum Professor für Physikalische Chemie.Rubrik Die Professur an der TU Berlin hielt er inne bis zu seiner Emeritierung am 31. Oktober 1995.Pressestelle TU Berlin 1995

Aurichs Forschungsbereich war die Optische Molekülspektroskopie. Zu den verwendeten Methoden gehörten die Polarisations-, Fluoreszenz- und Lumineszenz-Spektroskopie. Aurich war auch an apparativen Entwicklungen beteiligt, die spektroskopische Messungen bei Temperaturen von flüssigem Stickstoff oder von flüssigem Helium erlaubten. Objekte seiner Forschung waren unter anderen organische Molekülkristalle.

Frithjof Aurich war mit Ursula Herpich verheiratet und starb im September 2013 im Kloster Hegne.

Schriften

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin) Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Gestorben 2013 Kategorie:Mann