Kurt Keller-Nebri, auch Kurt Kellner-Nebri, (geboren 24. November 1874 in Dresden als Kurt Keller; gestorben 20. September 1946 in BerlinSterberegister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 3040/1946Filmportal und IMDb führen das (aus Wilhelm Koschs Theaterlexikon entnommene) falsche Sterbedatum 21. Oktober 1946 auf.) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler.Kurt Keller-Nebri in 1907. Neuer Theater-Almanach
Leben Kurt Keller, der seinen Namenszusatz Nebri vom Mädchennamen seiner Mutter übernahm, wirkte als Schauspieler und Sänger an der Komischen Oper Berlin, am Komödienhaus in Dresden und zuletzt wieder in Berlin. Er spielte in circa 20 Stumm- und Tonfilmen.
Er stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.Keller-Nebri, Kurt. In: Theodor Kellenter: Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 313f.
Keller war in zweiter Ehe mit Katharina Lieban (1889–1942), einer Tochter des Sängerehepaars Julius Lieban und Helene Globig, verheiratet.
Filmografie (Auswahl) 1919: Das Derby. Ein Detektivroman auf dem grünen Rasen 1919: Dem Teufel verschrieben 1919: Mary Wood, die Tochter des Sträflings 1920: Die Hand des Würgers 1920: Masken 1921: Dämonische Treue 1921: Erzgauner 1921: Verrat auf Schloß Treuenfels 1934: Da stimmt was nicht 1935: Die selige Exzellenz 1935: Künstlerliebe 1937: Fridericus 1937: Gleisdreieck 1937: Heiratsinstitut Ida & Co 1937: Liebe kann lügen 1938: Rote Orchideen 1939: Robert und Bertram
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Einzelnachweise
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