Berthold Heckscher (* 17. März 1917 in Saalfeld; † 20. Februar 1996 in Deggendorf) war ein deutscher Politiker (SPD).
Heckscher besuchte die Volks- und Berufsschule in Deggendorf und legte anschließend die Gehilfenprüfung im Friseurhandwerk ab. Von 1937 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er im Wehr- und Kriegsdienst an allen Fronten als Sanitäter eingesetzt. 1950 zog er erstmals in den Deggendorfer Stadtrat ein, 1956 wurde er dort zum dritten Bürgermeister ernannt. Am 14. Januar 1962 erfolgte seine Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, im selben Jahr zog er auch in den Bezirkstag von Niederbayern ein. Diesem gehörte er bis 1966 an. Daraufhin war er für weitere vier Jahre Landtagsabgeordneter. Das Amt des Oberbürgermeisters hatte er noch bis 1983 inne. In seiner Amtszeit, in der die Stadt in den Landkreis Deggendorf eingegliedert wurde, setzte er eine Reihe von Projekten zur Verbesserung der Infrastruktur um.
Auszeichnungen 1966: Goldener Ehrenring der Stadt Deggendorf 1973: Medaille für besondere Verdienste der kommunalen Selbstverwaltung 1977: Bürgermedaille der Stadt Deggendorf 1979: Verdienstorden 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1986: Ehrenbürger der Stadt Deggendorf
Nach ihm wurde der Berthold-Heckscher-Preis und das Berthold-Heckscher-Stadion in Deggendorf benannt.
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Berthold Heckscher wäre heute am Sonntag 96 Jahre alt geworden
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