thumb|Talseite Das Haus Gayernweg 65, auch Landhaus Weisseck genannt, in Mettingen ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Sommerhaus.

Geschichte und Beschreibung Carl Jakob Christian Weiß ließ das Sommerhaus im Jahr 1851 in seinem Versuchsweinberg auf der Neckarhalde errichten, in dem er mit Rebsorten für die Sektproduktion experimentierte. Im Schwäbischen Merkur vom 4. Oktober 1851 wurde über den Neubau berichtet. Auf der Talseite ist die Bauinschrift „Glück und Segen dem Weinbau“ zu lesen. Darunter, über dem Kellereingang, befindet sich die Inschrift „Erbaut von Carl Weiß“ samt Angabe des Baujahrs. Das zweigeschossige Gebäude mit Satteldach wurde aus Sandsteinquadern errichtet, was der örtlichen Bautradition entsprach, weist aber alpenländische Einflüsse in Form eines weit vorkragenden Überstandes des nur leicht geneigten Daches auf. Es befand sich mehr als 150 Jahre lang im Besitz der Familie Weiß, die bis 2004 Alleininhaberin der Sektkellerei Kessler war.Andrea Steudle u. a., Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg. Band 1.2.1. Stadt Esslingen am Neckar, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0834-6, S. 322. Danach ging das Haus in den Besitz der Sektkellerei Kessler. Diese renovierte das Gebäude. Seit 2026 ist das Landhaus wieder bewohnt.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Bauwerk in Esslingen am Neckar Kategorie:Kulturdenkmal in Esslingen am Neckar Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert