Hans Dierck Waller, auch Hans-Dierck Waller (* 29. Mai 1926 in Kiel; † 23. Juli 2013 in Tübingen), war ein deutscher Mediziner, der vor allem auf den Gebieten der Hämatologie und Onkologie sowie als Hochschullehrer tätig war.Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche who’s who. XLVI. Ausgabe 2007/08 (Begründet von Walter Habel - vormals Degeners wer ist’s), Lübeck 2007, S. 1377.

Leben und Wirken Hans Dierck Waller, Sohn des Kieler Internisten H. Waller,Arnulf Thiede: Reflexionen zur chirurgischen Laufbahn: Gegenwart und Zukunft der Chirurgie. In Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 231–252, hier: S. 231. wurde 1951 an der Universität Kiel zum Dr. med. promoviert. 1960 erfolgte die Habilitation an der Universität Marburg, der sich eine zweijährige Lehrtätigkeit in Marburg anschloss. Seit 1963 lehrte und forschte er an der Universität Tübingen. Als Direktor leitete er dort die Universitätsklinik II. Im Jahr 1966 wurde er dort außerplanmäßiger Professor, 1970 ordentlicher Professor für Innere Medizin. 1988 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Waller verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Hämatologie, Immunologie und Onkologie.

Er war verheiratet mit Friederike Waller und hatte fünf Kinder, darunter den Regisseur Ulrich Waller.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften 1959: Oehlecker-Preis 1960: Frerichs-Preis 1964: Homburg-Preis 1965: Hufeland-Preis Bundesverdienstkreuz 1. KlasseDer Internist und ehemalige Klinikums-Direktor Hans Dierck Waller starb 87-jährig Tagblatt, 1. August 2013. 1988: Mitglied der Leopoldina Silberne Medaille der Universität TübingenWalter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. XLVI. Ausgabe 2007/08 (Begründet von Walter Habel - vormals Degeners wer ist’s), Lübeck 2007, S. 1377. 1999: Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie

Literatur Waller, Hans-Dierck. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1300.

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Hämatologe Kategorie:Onkologe Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1926 Kategorie:Gestorben 2013 Kategorie:Mann