Lajoskomárom ist eine ungarische Großgemeinde im Kreis Enying im Komitat Fejér. Zur Großgemeinde gehören die Ortsteile Középbogárd und Külsősáripuszta.

Geografische Lage Lajoskomárom liegt 12 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Enying. Nachbargemeinden sind Mezőkomárom, Dég, Mezőszilas, Ozora und Felsőnyék.

Geschichte Lajoskomárom wurde 1802 durch die ungarische Adelsfamilie der Batthyány gegründet. Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Großgemeinde 320 Häuser und 2318 Einwohner auf einer Fläche von 2262 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Enying im Komitat Veszprém.Lajoskomárom. In: A Magyar Korona Országainak helységnévtára 1907. Budapest 1907, S. 595.

Gemeindepartnerschaften Haag in Oberbayern, Deutschland, seit 1997 Zselyk, Siebenbürgen, Rumänien, seit 2010

Sehenswürdigkeiten Evangelische Kirche, erbaut 1817–1822 Gedenkstele MegtartatTunk, erschaffen von Gábor Szemerei anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Ortes Kastanienallee Lajos-Batthyány-Büste, erschaffen von Etelka Meixner Reformierte Kirche, erbaut 1912 Römisch-katholische Kirche Borromei Szent Károly, erbaut 1901 Römisch-katholische Kirche Jézus Szíve, im Ortsteil Középbogárdpuszta Weltkriegs- und 1956er-Denkmal

Söhne und Töchter der Gemeinde Paul Hódosy-Strobl (* 1895 in Lajoskomárom; † 1976 in Oakland (USA)), ungarischer Polizei-General, Geheimdienstagent des amerikanischen Counter Intelligence Corps und der Organisation Gehlen

Verkehr In Lajoskomárom treffen die Landstraßen Nr. 6402 und Nr. 6404 aufeinander. Es bestehen Busverbindungen nach Mezőkomárom, Dég, Enying und Siófok. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich 16,5 Kilometer westlich in Som-Nagyberény.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Komitat Fejér Kategorie:Gemeindegründung 1802