mini|Aufnahme vor 1897 Georg Riemenschneider (* 1. April 1848 in Stralsund; † 14. September 1913 in Breslau) war ein deutscher Kapellmeister und Komponist.
Leben Georg Riemenschneider, Sohn eines Stralsunder Wagenbauers, war Schüler von Karl Adolf Lorenz in Stettin und August Haupt in Berlin. Danach war er Theaterkapellmeister u. a. an der Deutschen Oper in Amsterdam. Von 1889 bis 1898 leitete Riemenschneider das Philharmonische Orchester in Breslau. Er wurde 1907 zum Professor ernannt, gab Musikunterricht und schrieb Musikrezensionen für die „Schlesische Zeitung“.
Riemenschneider schrieb Sinfonische Dichtungen, Orgelwerke und Opern. Er vertonte niederdeutsche Gedichte und war ein beliebter Fritz-Reuter-Rezitator.
Werke (Auswahl) Der Todtentanz. Ballade von Goethe als Charakterstück für großes Orchester Leipzig 1873 Fest-Praeludium für großes Orchester. Leipzig 1874 Mondeszauber. Oper. Uraufführung Danzig 1887 Rügen. Sinfonische Dichtung 23 plattdeutsche Lieder für eine Singstimme mit Klavier-Begleitung. (ca. 1899)
Literatur Erich Müller: Pommersche Gedenktage. In: Unser Pommerland, 8 (1923) 4, S. 136 E. Wiedemann: Georg Riemenschneider. In: Musik in Pommern. Heft 2 1933, S. 57–59
Weblinks Nordostdeutsche Komponisten
Kategorie:Kapellmeister Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1848 Kategorie:Gestorben 1913 Kategorie:Mann