Klaus Becker (* 1934 in Celle; † vor oder am 14. September 2026 in Hannover) war ein deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter. Von 1981 bis 1990 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Lüneburg.Übersicht über die Verwaltung des Niedersächsischen Landtages, die Niedersächsische Landesregierung und die Dienststellen der Bezirksregierungen. Niedersächsischer Landtag, Drucksache 10/310, 26. Oktober 1982, Seite 7. Abgerufen am 25. Mai 2020 (PDF-Datei)
Leben Becker studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und Göttingen. Er wurde zum Doktor der Rechte promoviert.
Becker war Leiter der Präsidialabteilung in der Niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover und zeitweise Kabinettsdirektor des Ministerpräsidenten Ernst Albrecht. Von 1981 bis 1990 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Lüneburg. Während der Proteste gegen das geplante Erkundungsbergwerk Gorleben 1984 rechtfertigte er die starke Polizeipräsenz rund um die Uhr im Kreis Lüchow-Dannenberg.Helmut Willems: Jugendunruhen und Protestbewegungen - Eine Studie zur Dynamik innergesellschaftlicher Konflikte in vier europäischen Ländern. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Springer Fachmedien Wiesbaden, 1997, S. 344 Nach seiner Zeit als Regierungspräsident arbeitete er bis 1995 in Schwerin als Berater des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern. Er lebte in Hannover.
Literatur Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 43. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 2004, S. 78.
Einzelnachweise
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