Angelika Perdelwitz (* 29. Mai 1954 in Erfurt) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Perdelwitz absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Danach hatte sie Engagements an den Bühnen der Stadt Magdeburg, dem Berliner Ensemble und dem Theater 89. Für drei Jahre spielte sie in Boston und in New York bei der Boston Shakespeare Company.
Dem Fernsehpublikum wurde sie bekannt durch Rollen im Fernsehtheater Moritzburg. Sie spielte Rollen in zahlreichen Fernsehserien wie beispielsweise Kurklinik Rosenau, Flugstaffel Meinecke, Liebling Kreuzberg, Wolffs Revier, Helicops, Alphateam oder Polizeiruf 110.
Angelika Perdelwitz ist die Schwester von Heidrun Perdelwitz und die Tante von deren Tochter Wanda Perdelwitz, die beide ebenfalls Schauspielerinnen waren.
Filmografie 1974: Liebe mit 16 1977: Die berühmte Komödie vom Galan Castrucho (Fernsehtheater Moritzburg) 1980: Zweimal reingelegt (Fernsehtheater Moritzburg) 1980: Mutter darf nicht heiraten (Fernsehtheater Moritzburg) 1982: Ungleiche Rivalen (Fernsehtheater Moritzburg) 1982: Das Fahrrad 1986: Polizeiruf 110: Parkplatz der Liebe (Fernsehreihe) 1986: Der Staatsanwalt hat das Wort: Ein feiner Dreh (Fernsehreihe) 1986: Polizeiruf 110: Kein Tag ist wie der andere 1987: Stielke, Heinz, fünfzehn… 1987: Mensch Hermann (Fernsehserie, 6 Folgen) 1987: Kiezgeschichten (Fernsehserie, 6 Folgen) 1987: Der Staatsanwalt hat das Wort: Ich werde dich nie verraten 1987: Polizeiruf 110: Zwei Schwestern 1988: Der Staatsanwalt hat das Wort: Da mach’ ich nicht mit 1988: Polizeiruf 110: Flüssige Waffe 1989: Die gläserne Fackel (Miniserie, 2 Folgen) 1989: Polizeiruf 110: Gestohlenes Glück 1990: Rückwärtslaufen kann ich auch 1990: Flugstaffel Meinecke (Fernsehserie, 4 Folgen) 1990: Schauspielereien (Fernsehserie, 1 Folge) 1990: Polizeiruf 110: Falscher Jasmin 1994: Ihre Exzellenz, die Botschafterin (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: Praxis Bülowbogen (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: A.S. – Gefahr ist sein Geschäft (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: Polizeiruf 110: Bruder Lustig 1995–2000: Wolffs Revier (Fernsehserie, 3 Folgen, verschiedene Rollen) 1996: Tatort: Wer nicht schweigt, muß sterben (Fernsehreihe) 1996: King of Evergreen (Fernsehfilm) 1996: Hallo, Onkel Doc! (Fernsehserie, 1 Folge) 1996–1997: Alle zusammen – jeder für sich (Fernsehserie, 47 Folgen) 1996: Für alle Fälle Stefanie (Fernsehserie, 1 Folge) 1996–1997: Kurklinik Rosenau (Fernsehserie, 11 Folgen) 1997: Große Freiheit (Fernsehserie, 1 Folge) 1998: Liebling Kreuzberg (Fernsehserie, 1 Folge) 1998–2002: Alphateam – Die Lebensretter im OP (Fernsehserie, 3 Folgen, verschiedene Rollen) 1999: Unser Lehrer Doktor Specht (Fernsehserie, 1 Folge) 2000: Gute Zeiten, schlechte Zeiten (Fernsehserie, 3 Folgen) 2000: Stubbe – Von Fall zu Fall: Baby-Deal (Fernsehreihe) 2001: Liebe, Tod und viele Kalorien 2002: Die Rettungsflieger (Fernsehserie, 1 Folge) 2002: Blond: Eva Blond! (Fernsehreihe, Folge Das Buch der Beleidigungen) 2003: Sternzeichen 2003: NeuFundLand 2003: Wunschkinder und andere Zufälle 2006: Zwei Millionen suchen einen Vater 2008: Augenblicke (Kurzfilm) 2010: Das rote Zimmer 2013: In diesen Jahren fiel das Wort Freiheit (Kurzfilm) 2015: Herlinde (Kurzfilm)
Theater 1982: Jürgen Hart: Wo treue Liebe waltet – Regie: Christoph Brück (Berliner Ensemble – Probebühne) 1983: Bertolt Brecht: Die Tage der Commune – Regie: Carlos Medina (Berliner Ensemble) 1986: Carl Zuckmayer: Der Hauptmann von Köpenick (Bürgermeistersgattin) – Regie: Christoph Brück (Berliner Ensemble)
Hörspiele 1984: Charles Perrault: Riquet und Mirabelle (Freundin, am Hof Prinzessin Mirabelles) – Regie: Karin Lorenz (Kinderhörspiel – Litera) 1988: Joachim Goll: Geschenkt ist geschenkt (Marlies) – Regie: Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
Literatur Günter Helmes, Steffi Schültzke (Hrsg.): Das Fernsehtheater Moritzburg. Institution und Spielplan. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2003. ISBN 3-936522-99-5. Claudia Kusebauch (Hrsg.): Fernsehtheater Moritzburg II. Programmgeschichte. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2005. ISBN 3-86583-015-3. Claudia Kusebauch (unter Mitarbeit von Michael Grisko): Das Fernsehtheater Moritzburg – Programmchronologie. Ebd., S. 15–208.
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