Ilse Hülper (* 27. August 1915Glenzdorfs internationales Film-Lexikon und Kürschners biographisches Theater-Handbuch geben für Ilse Hülper das Geburtsdatum 27. August 1915 an. IMDb und andere Quellen gehen vom 27. August 1919 aus. Glenzdorf und Kürschner ist hier der Vorzug zu geben in Berlin-Charlottenburg; † nach 1967Eine vorliegende gibt als Sterbejahr 2002 an. Diese entspricht aber nicht dem Quellenbegriff der Wikipedia.) war eine deutsche Schauspielerin, Opern- und Operettensängerin (Sopran).
Leben Ilse Hülper erhielt eine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in Berlin. Danach besuchte sie die Schauspielschule des Staatstheaters in Oldenburg. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie ab 1938 ebenfalls am Staatstheater Oldenburg als Sängerin im Chor. In den Jahren von 1939 bis 1942 schloss sich ein Engagement nunmehr als Solistin an das Theater in Cottbus an.Birgit Mache. Im Rampenlicht. 100 Jahre Theater am Schillerplatz in Cottbus. Cottbus 2008, ISBN 978-3-928696-92-0, S. 68 Es folgten Stationen unter anderem an das Stadttheater in FürthGlenzdorfs internationales Film-Lexikon und Kürschners biographisches Theater-Handbuch führen anstelle der Station in Fürth ein Engagement am Stadttheater Nürnberg an. und ab 1945 an verschiedenen Bühnen in Berlin (Hebbel-Theater, Metropol-Theater, Theater am Nollendorfplatz und Städtische Oper). Ihr Repertoire umfasste das gesamte klassische und moderne Operettenfach. So trat sie in Franz Lehárs Paganini, Jacques Offenbachs Pariser Leben, Die Dubarry von Carl Millöcker und Theo Mackeben und Wiener Blut von Johann Strauss (Sohn) auf. Im Jahr 1967 beendete sie ihre Bühnenkarriere.
Sie wirkte auch in zwei Filmproduktionen mit. In dem Spielfilm Das Mädchen ChristineDas Mädchen Christine auf DEFA-Stiftung online; abgerufen am 1. April 2015 von Arthur Maria Rabenalt verkörperte sie 1949 neben Wolfgang Lukschy, Tilly Lauenstein und Gerhard Frickhöffer die Figur der Lady Winterton und 1954 war sie unter der Regie von Georg A. Profé in dem Musikfilm Alles für dich, mein Schatz zu sehen.
Ilse Hülper war mit dem Schauspieler, Regisseur und Filmproduzenten Georg A. Profé (1908–1977) verheiratet.
Filmografie 1949: Das Mädchen Christine 1954: Alles für dich, mein Schatz
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 726. Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, , S. 312.
Weblinks
Bildporträt gemeinsam mit Johannes Heesters aus dem Jahr 1952 auf kultur.ard.de
Einzelnachweise
Anmerkungen
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Opernsänger Kategorie:Operettensänger Kategorie:Sopran Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1915 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Frau