Anmachen steht für:

umgangssprachlich für anschalten oder einschalten (Lampe, Gerät usw.), ebenfalls für anzünden (Feuer), umgangssprachlich für befestigen (Schilder, Bilder usw.) oder anbringen (Gardinen usw.), im Sinne von anrühren als Vermischen von Einzelbestandteilen zu einem gebrauchsfertigen Produkt, z. B. Mörtel durch Zugabe von Wasser (veraltet: Anmachwasser), im gleichen Sinn des Mischens gehört dazu eine Form der Zubereitung (Marinieren von Salat). Umgangssprachlich positiv konnotiert für eine Kontaktanbahnung, siehe Flirt, aber auch umgangssprachlich negativ konnotiert für eine Form der sexuellen Belästigung, wie auch generell umgangssprachlich negativ eine Form der (hartnäckigen) Behelligung oder Belästigung (dumm anmachen) oder auch für Streit gehabt zu haben. Umgangssprachlich steht es ebenfalls für die Animation des Publikums zum Mitmachen. Salopp steht es auch als Synonym für jemanden/etwas attraktiv finden.